Zehennägel, rot lackiert - Teil 2

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Zehennägel, rot lackiert - Teil 2

Zehennägel, rot lackiert - Teil 2

Anita Isiris

Sie wand sich, bewegte ihr Becken immer intensiver, während Chris mit wachsender Lust mit seiner Linken Hannas eindrückliche Titten knetete, während er mit Mittel- und Zeigefinger seiner Rechten noch immer der Bäuerin Anus bespielte.

Richtig geile Bäuerinnentitten hatte sie, die Hanna, und keiner der Männer, keiner der Saunakäfer, die ihrer kurz zuvor in der Sauna gewahr worden waren, hätte sich auch nur ansatzweise vorstellen können, wie es war, Hannas Prachtsdrüsen zu berühren, geschweige denn, sie zu kneten. In der Sauna war Hanna, im Gegensatz zu Laura, der Tochter, ungehemmt und unbedeckt gewesen, wissend, dass der Dampf, das Halbdunkel, nicht jedes Detail von ihr offenbarte. Aber da lag der Reiz des Sich-Zeigens, der sich auch jetzt, in Gegenwart von Chris, erneut manifestierte. Hanna verschränkte die Arme hinter dem Kopf. Wer weibliche Körpersprache lesen kann, weiss: Hinter dem Kopf verschränkte Arme bedeuten ein Zeichen äussersten Vertrauens. „Nimm mich. Nimm mich bitte. Nimm mich bitte, wie ich bin. Nimm mich bitte, wie Du es willst und ich es mag“.

Chris nahm eine Differenzierung vor. Er stiess Lauras Mutter nicht in der Löffelchenstellung; diese blieb seiner Geliebten vorbehalten. Er nahm die dralle Bäuerin in der Missionarsstellung – und konnte nicht genug bekommen von ihren verschwitzten Locken, ihren geröteten Wangen und Flecken in der Halsbeuge, die auf höchste Erregung schliessen liessen. Hanna war nicht weit von ihrem Orgasmus entfernt, vom Moment, in dem sie noch mehr Farben sehen und sich vorstellen würde, dass sie von mehreren Männern abwechselnd gevögelt wurde. Tragischerweise war Kuno, ihr Gatte, nicht unter diesen Fantasie-Lovern, sehr wohl aber Samuel, der Müller, Grimaldo, der Spezereiverkäufer, Ottokar, der Milchgrossbauer und Sepp, der aus der Schweiz eingewanderte Käser.

Lustvoll beschleunigte Chris seine Beckenbewegungen. Alles war Lust, alles war Tanz, alles war Verführung, alles war Körperreise. Chris senkte sich über Hannas halb geöffneten Mund und schenkte ihr einen innigen Zungenkuss, während er immer tiefer in ihr zugange war, so lange, bis Hanna ein lautes Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte.

Dann ging das Licht an! Die Erde begann zu beben, kochende Lava blubberte zu Füssen der beiden Liebenden. Der Mond verdeckte die Sonne, die Welt verging in Wonne. Dann, im selben Moment, ein vierfacher Urschrei, der Dr. Janov alle Ehre gemacht hätte.

Mama! Hanna!, erscholl es aus vier Kehlen zugleich.

Laura. Kuno. Holmar, Lauras Bruder. Lisa, Lauras Schwester. Allesamt mit Augen, gross wie Suppenteller, als Familie im Türrahmen vereint.

Chris liess es sich nicht nehmen, Hanna, die Bäuerin, mit einem letzten kräftigen Stoss ins rurale Nirwana zu befördern. „Hoaaaah...“, konterte die Frau die Schreie ihrer Familie.

Und alles war Natur.

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