Zehnte Geschichte … die, mit der haarlosen Schlampe

Svenjas Tagebücher

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Zehnte Geschichte … die, mit der haarlosen Schlampe

Zehnte Geschichte … die, mit der haarlosen Schlampe

Svenja Ansbach

Helmut rief mir hinterher: „Sehen wir uns wieder?“
Ein warmes Kribbeln durchfuhr meine Musch, ….. aber ich sagte nichts.

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Nach der Episode mit Helmut war ich tagelang durch den Wind gewesen, verwirrt, wuschig. Mir war, als hätte ich die Büchse der Pandora geöffnet, meine Büchse der Pandora! Mein bewegtes Leben vor Sebastian, das war meine Sache, aber das jetzt war etwas ganz anderes!
Es gab Augenblicke, wo ich mir das geschehene klein reden wollte, es gab Momente, wo ich das für mich rechtfertigen wollte, es gab Zeiten wo ich trotzig „Na und?“ sagte.
Aber letztlich ist es nicht zu leugnen: Ein Betrug ist ein Betrug, ist ein Betrug, auch wenn man sich einredet selber betrogen zu werden, von Sebastian …, um guten Sex.
Es gab Situationen, in denen ich mir schwor, dass das nie wieder passieren würde und es gab Situationen in denen ich mit einem Kribbeln in der Musch an Helmut dachte, an den animalischen, männlichen Helmut, der für ein gutes Gespräch nie taugen würde, aber den perfekten Ficker abgab.
Sebastian, der liebe, gute, sensible Sebastian merkte das natürlich sofort, dass etwas anders war und fragte mich danach. Ich log, so gut ich konnte, dass ich erhöhten Stress auf der Arbeit hätte, aber er sich keine Sorgen machen müsse, denn der wäre bald vorbei.
In mein Tagebuch hatte ich die Sache – wie berichtet - nur äußerst verschlüsselt eingetragen. Sollten meine Tagebücher irgendwann mal in Sebastians Hände fallen, was das Schicksal verhüten möge, wollte ich ihm wenigstens das ersparen. Andererseits wollte ich das Ereignis irgendwie festhalten und hatte daher notiert, das ich Helmut getroffen hatte und „ … Konnte ihm sehr helfen.“ Ist schon abgefahren, oder?
Dass das eine einmalige Geschichte gewesen sei, redete ich mir natürlich permanent ein, schon um mein Gewissen zu beruhigen.
Dann wieder ertappte ich mich dabei übelst in Erinnerungen daran zu schwelgen.

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Wunderbare Geschichte

schreibt PKH

Hallo Svenja Ansbach, Sie schreiben sehr schön und einfühlsam über Ihre Beziehung zu Sebastian. Manchmal glaube ich mich in Ihm etwas wiederzuerkennen. Bin sehr gespannt wie es weitergeht obwohl Ihre Andeutungen schon ahnen lassen wie es endet. Schade! Offensichtlich konnten Sie nicht genug miteinander über Ihre sexuellen Wünsche und Gefühle reden. Ist es wirklich Ihr Tagebuch? Ich glaube es kaum, dass Sie Ihre Gefühle und sexuellen Erlebnisse so offen teilen. Wenn aber ja, dann ist es gut. Beste Grüße PKH

Gedichte auf den Leib geschrieben