Zehnte Geschichte … die, mit der haarlosen Schlampe

Svenjas Tagebücher

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Zehnte Geschichte … die, mit der haarlosen Schlampe

Zehnte Geschichte … die, mit der haarlosen Schlampe

Svenja Ansbach

Früher hatte ich die wildesten Eskapaden, aber seit Sebastian war ich sozusagen clean, schon seit 2010!
„Also was ist?“ Er drehte sich um und wollte sich nach neuen Bildern bücken.
„O.K.“, sagte ich, und merkte mit Erschrecken, dass mein Schlüpfer nass wurde, „o.k. du Erpresser, einen Freundschaftsdienst, aber dabei bleibt‘s. Tülay ist meine Freundin, ….. und erst räumen wir auf.“
Große Güte! Ich hatte mich echt auf sein Spiel eingelassen! Natürlich wäre ich auch anders aus der Nummer rausgekommen, aber meine Musch hatte längst das Kommando über mich übernommen. Ich war nur noch williges Werkzeug ihrer Gier nach Helmuts Werkzeug!

„Deal!“ - Er war wortkarg wie immer und fing sofort an die Kladden zusammen zu sammeln. Ich holte die neue Kassette aus der Tasche, behielt ihn aber dabei immer im Auge, nicht dass er auf die Idee käme, eine Kladde verschwinden zu lassen. Aber in dieser Hinsicht war er korrekt. Er schaute zwar mit Interesse auf alles was er hochhob, pfiff auch mal durch die Zähne, wenn ihm beim oberflächlichen Querlesen in den Kladden eine bemerkenswerte Passage vor Augen kam, aber er lieferte alles brav ab. Bei den Bildern musste er aber unbedingt mehrfach seinen Senf dazugeben. Ein Foto auf dem ein Schwanz doggy in meiner Möse steckte, kommentierte er anzüglich mit „Hübsches Foto. Hoffe, das hat auch wirklich Sebastian gemacht.“ Und bei einem anderen Foto, einer Großaufnahme meiner Musch‘ entwich ihm. „Hallo Ballo, was für eine geile Pflaume. Das steigert direkt meine Vorfreude!“
Er zelebrierte seine Macht unübersehbar, während er mit mir alles zusammenklaubte. Ein Bild das mich im hochschwangeren Zustand zeigte, kommentierte er – ein bisschen drüber – mit: „Hättest Du doch was gesagt, ich hätte Dich auch fett gemacht. Und dann in der Schwangerschaft jeden Tag durchgerammelt.“
Das war jetzt nicht gerade romantisch kurz bevor er mich nehmen wollte, aber was war hier schon romantisch?

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Wunderbare Geschichte

schreibt PKH

Hallo Svenja Ansbach, Sie schreiben sehr schön und einfühlsam über Ihre Beziehung zu Sebastian. Manchmal glaube ich mich in Ihm etwas wiederzuerkennen. Bin sehr gespannt wie es weitergeht obwohl Ihre Andeutungen schon ahnen lassen wie es endet. Schade! Offensichtlich konnten Sie nicht genug miteinander über Ihre sexuellen Wünsche und Gefühle reden. Ist es wirklich Ihr Tagebuch? Ich glaube es kaum, dass Sie Ihre Gefühle und sexuellen Erlebnisse so offen teilen. Wenn aber ja, dann ist es gut. Beste Grüße PKH

Gedichte auf den Leib geschrieben