Die Tochter der Nachbarin stand vor der Tür. Sie war Anfang 40, nicht ganz schlank, hatte kurze schwarze Haare, keinen übermäßig großen Busen, aber eine Wölbung war unter dem Pullover schon gut zu erkennen. Ihre engen Leggins waren mir vorhin gar nicht aufgefallen. Unweigerlich ging mein Blick in ihren Schritt und ganz dezent zeichneten sich die Konturen ihrer Schamlippen, die berühmte Kamelzehe, dort ab. Ich riss mich los und fragte, was ich tun könnte.
„Es ist mir sehr peinlich, ich habe meiner Mutter versprochen, dass ich die Uhrzeit ihres tragbaren Telefons umstelle. Letztes Wochenende war doch wieder die blöde Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit. Ich hab so eine große Klappe gehabt, und jetzt kriege ich das nicht hin. Würden Sie mal einen Blick draufwerfen?“
Sie hielt mir den kleinen Apparat hin. Ihre Hand berührte mich am Arm. Während sie redete, fuchtelte sie viel mit den Händen. Ich mochte ihre Berührung. Ihr Parfum roch nett. Sie trug nur Flip Flops, keine Strumpfhose, ihre nackten Füße mussten schon kalt sein.
„Gern, aber ohne Brille sehe ich das nicht. Kommen Sie doch herein.“
„Nein, nein, ich möchte wirklich nicht stören.“
„Sie stören nicht. Im Gegenteil. Ich hab gerade noch gedacht: Vielleicht kommt ja eine nette Nachbarin vorbei, der ich etwas einstellen kann.“
Sie lachte.
Ich legte ihr sanft eine Hand auf die Hüfte.
„Sie brauchen keine Angst zu haben. Kommen Sie und lernen Sie die anderen entführten Frauen kennen.“
Sie lachte wieder, dann folgte sie mir.
„Aber nur, wenn es keine Umstände macht.“
Ich lotste sie durch den Flur in das Wohnzimmer und war froh, dass ich morgens aufgeräumt hatte.
„Ich wollte grade Wasser aufsetzen. Mögen Sie einen Tee?“
„Was haben Sie denn?“
„Schwarzen, Roten, Grünen, Spanische Orange.“
„Das hört sich gut an, den nehme ich.“
Ich goss das heiße Wasser in die Kanne und gab den Tee dazu und sah auf die Uhr. 2 Minuten 40 lasse ich jeden Tee ziehen.
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