Ziemlich beste Freunde

Campingplatzgeschichten

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Ziemlich beste Freunde

Ziemlich beste Freunde

Svenja Ansbach

Verschmitzt und sichtlich glücklich schaute Sebastian Saskia an: „Wenn ich richtig gezählt habe, bist du jetzt frei für mich. Mit den 2.000 von heute müsste es ja reichen für Eure Schulden und du musst kein schlechtes Gewissen mehr haben ihn zu verlassen, nur weil ihr die Schulden mal gemeinsam angehäuft habt.“
„Ja du weißt, auch wenn die Schulden auf seinen Namen laufen, das war mir wichtig, denn wir haben sie gemeinsam fabriziert … aber Moment … du hast Buch geführt? Und wirklich treu bezahlt für jedes Mal?“
„Selbstredend, jeden Cent – oder sollte ich sagen jeden Zentimeter?“, er kicherte und deutete Stoßbewegungen mit seinem Dödel an, „das hatten wir doch so ausgeheckt. War doch deine Idee.“
„Und … und … und was ist rausgekommen?“
„Na ja, du hast dich ja nicht lange bitten lassen, kleines Flittchen“, er zwinkert mit dem rechten Auge, „lass mich schauen …“
„Aber davor, … dass hast Du nicht auch noch bezahlt oder?“ Saskia war ganz hibbelig und fiel ihm in seine Ausführungen
„I wo bin ich verrückt? Von dem DAVOR sollte er nie erfahren … aber ich … ach, jetzt lass mich schauen…“
Er zückte ein Notizbuch. „Siebenundzwanzig Mal ‚Normal‘ und elf Mal mit alles und in den Poppes. … war nicht billig der Spaß.“ Seine Brummeligkeit war sichtlich gespielt, „also wenn ich richtig gerechnet habe, sind das … mit heute … lass gucken … 49000 Euro. Damit solltet ihr Schuldenfrei sein.“
„49000?“ Saskia wurde blass … und dann puterrot … vor Zorn.
„Was denn, … reg dich doch nicht auf! Ist für mich wirklich machbar, keine Sorge. In der gleichen Zeit hätte Helena mehr verjubelt..“
„Ich mich nicht aufregen?“ kreischte Saskia los. „Die falsche Sau die damische! Dieser Schweinepriester, Betrüger, Hurenbock …“ Sie zitterte vor Erregung und ihre Titties hüpften lustig dazu, wie Sebastian fand. „Soviel Schulden hatten wir doch gar nicht, es waren 14000. Verstehst Du? 14 große Scheine! Der hat dich verarscht und mich verkauft. Diese Arschgeige, verkauft seine Frau und verdient sich daran ne goldene Nase. Zeit diesen Stricher endlich zu verlassen!“

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