Zu Dritt

Tinas Geschichte - Teil 21

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Stayhungry

Tat sie es, um mir, der sie zumindest äußerer Anlaß für mein Elend geworden war, Gutes zu tun, Wiedergutmachung zuteil werden zu lassen? Egal, es war einfach unbeschreiblich gut, und wenn es nur befördert war durch die extreme Erregung der außergewöhnlichen Situation. Ich verspürte meinen Höhepunkt intensiv wie lange nicht mehr.

Bei alledem hatte ich meinen Gatten nur noch am Rande wahrgenommen. Er hatte ihren Unterleib sanft gestreichelt, ihre Falte, ihre Spalte, ihre Perle. Ihre Lippen begleiteten noch den Ausklang meines Erlebens über Lenden, Hüften, Bauchnabel, doch ihr Unterleib drängte sich dem seinen entgegen und er, sichtlich erregt, drang von hinten in sie ein.  Schwerer atmend, seufzend empfing sie seine Bewegungen, folgte seinem Rhythmus. Seine Stöße, ihr Erleben konnte ich ablesen an der Verwandlung ihrer Gesichtszüge, an ihrem Atem. Über mich gestützt vor meinem Angesicht warf jeder Stoß unseres Geliebten sie nach vorne, schüttelte ihr Haar, warf ihren Kopf in den Nacken. Das lustvoll-leidende Minenspiel einer Frau, die genommen wird, unterscheidet sich so sehr vom dem des Mannes, der im Fühlen seiner Kraft im Akt immer irgendwie angespannt wirkt, auch wenn er genießt. Ich sah von ihren Augen zu seinen, war selbst nach außen hin fast passiv, berührte nur wie beiläufig ihre Brüste, die vor mir schwangen wie zarte Glocken. In mir aber spielten meine Muskeln mit meinen Liebeskugeln, die ich zum Trost eingeführt hatte, nicht wissend, welche unerwartete Wendung der Abend noch nehmen sollte. Jacqueline hatte in ihrer Liebkosung nur kurz überrascht inne gehalten angesichts der Piercings und des Rückholkettchens und mich dann verwöhnt.

Ich bemerkte die Anspannung in seinem Gesicht, verzweifelt überlegte er wahrscheinlich, wie er auch mich noch angemessen betreuen sollte. Ich wollte ihn nicht fordern, war aber auch nicht so weit fortgeschritten in meiner Großzügigkeit, ihm zu bedeuten, sich nur ihr zuzuwenden.

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