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Amazonengeschichten - Im Land des Nordens - Teil 4

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Stayhungry

Suki hatte eine wirklich schöne Rosette, einen kräftigen Muskel, der sich schon entspannt ein wenig öffnete. Und ihre ansprechend mit Intimschmuck vernietete Vulva umschloss den strammen Schaft ihres Mannes wie ein sinnlicher Mund. Lachend blickte sie über die Schulter zurück zu Emet und im Auf und Ab des lustvollen Ritts wippten ihre blonden Locken. Emet hatte es an sich nicht so mit der Analerotik, aber jetzt drängte ihre Zunge an Sukis Poloch. Lüstern züngelte sie auf dem süßen Löchlein, ihrem Damm, dann auf diesem herrlichen, kräftigen und harten, von Sukis erregtem Schoß feuchten Schwanz und hinunter zu seinen prächtigen Eiern. Sukis Ehegatte Manher stöhnte laut, richtete sich auf im Bett, rollte Suki ein wenig uncharmant zur Seite und drängte Emet sein Glied in den Mund. Er wollte in diesem raffinierten Mund kommen, doch Emet gewährte ihm nur kurz die Freuden ihrer um seine Eichel kreisenden Zunge. Begierig zog sie ihn über sich und nach wenigen sehr harten Stößen spritzte er ab in ihr. Emet hatte erreicht, was sie wollte, sein Sperma gehörte ihr. Schnell gab sie sich noch ein wenig enttäuscht ob der Kürze des Aktes, der ihr doch ein zu wenig an Lust und gar keine Ekstase beschert hätte. Suki, obwohl mitten im Ritt abgeworfen, zeigte keinerlei stutenbissige Verstimmung, sondern erwies sich als fröhliche und aufmerksame Gastgeberin. Sie legte sich vergnügt zwischen Emets Beine und leckte sie ins Glück. Emet kam mit zuckendem Becken und in ihrem Innersten sogen die Muskeln ihres Uterus den Samen in sich auf. Manher bereute ein wenig, wie er seine Gattin abserviert hatte, kniete sich hinter seine Gattin und saugte ihre Perle, so dass auch sie noch ihren Orgasmus bekam. Und als ihr Becken sich beruhigte, leckte er noch ausgiebig ihren Anus. Emet ahnte, wohin sein Glied nach Wiedererstarken drängen würde. Egal, sie hatte, was sie wollte.

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Suki hatte Emet auf dem Stadtplatz angesprochen. Eine Fremde war nicht ganz so häufig allein anzutreffen. Das schon weckte Interesse, eine leibhaftige Amazone war ein Ereignis. Emet kannte das, dieses Erstaunen, das Verstummen des Feilschens, das Einsetzen des Tuschelns. Meist blieb sie unbehelligt und wurde respektvoll behandelt, manchmal fühlten Männer sich veranlasst, sich ihr in den Weg zu stellen, zu provozieren. Interessant war es jedenfalls immer. Suki war Emet sofort aufgefallen, wie sie da mit ihren hohen hellen Lederstiefeln und ansonsten spärlich geschürzt mit edlem Tuch in Rot und Schwarz über den Platz schlenderte, einen großen Korb am Arm, in dem schon frisches Gemüse aus den ersten Einkäufen lag. Als sie Emets interessierten Blick bemerkte, erwiderte sie ihn lange mit einem freundlichen Lächeln und kam dann auf sie zu. Wohin des Weges, schöne Kriegerin? Suchst du eine Bleibe für die Nacht? Mein Mann und ich empfangen gerne Gäste von weit her, die etwas erzählen mögen von der Welt! Emet mochte freundliche Komplimente von Frauen und nahm dankend an. Sie band ihr Pferd vom Pfeiler am Brunnen los und folgte Suki durch kühle Gassen nach Hause. Am Rand der Innenstadt wurden die Straßen weiter und am Ende der Allee fand sich ein großes Haus mit Ladengeschäft, großem Innenhof und angeschlossener Werkstatt.

Manher sah aus wie ein vornehmer Räuber mit seinem kantigen Kinn und den schmalen Mandelaugen. Ein schmaler, akribisch gepflegter Bart, tiefschwarz wie sein Haupthaar, umrahmte Mund und Gesicht, dessen finsterer Blick nicht allzu einladend wirkte. Doch der erste Anschein trog. Er war ein etwas verschlossener, aber durchaus freundlicher Zeitgenosse, der in seiner Werkstatt mit geschickten Frauen und Männern Metall in seiner ganzen Vielfalt zu nützlichen und schönen Dingen formte. Das waren Gebrauchsgegenstände ebenso wie Schmuck und Intimschmuck aus Silber und Gold, verziert mit edlen Steinen, und Waffen ganz besonderer Qualität. Seine Leidenschaft aber galt Konstruktion und Bau mechanischer Apparate, die irgendeinem Zweck dienten oder zunächst mal keinem. Faszinierend waren sie allemal.

Manher und seine Mitarbeiter mussten nirgendwohin, um ihre Waren anzupreisen. Die Kunden und Händler kamen von weit her, um hier einzukaufen. Die Genossenschaft blühte und lebte in Wohlstand. Sukis hatte Emet mit unaufdringlichem, redlichem Stolz durch das Anwesen geführt, zeigte .ihr ihre Unterkunft und begab sich dann zu ihrem Mann in die Küche, der schon begonnen hatte, das Mahl zu bereiten. Überall durch das Haus tollten Kinder der hier lebenden Familien und fünf davon waren die leiblichen von Suki und Manher. Wäre Emet nicht so stolz auf ihr freies ungebundenes Leben, sie wäre fast ein wenig neidisch auf dieses Eheleben, dem so selbstverständlich Fruchtbarkeit gegönnt war.

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Emet saß mit einer dampfenden Tasse starken Kaffees vor dem Haus und genoss die wärmenden Strahlen der Morgensonne. Das köstliche, anregende Getränk kostete in dieser Gegend ein Vermögen, da es von weit her gebracht werden musste. Hier gab es nur gerösteten. Getreidekaffee und dementsprechend begehrt war das belebende Original. Emet hatte zusätzlich zu ihrem Sold ein paar Pfund erhalten und sie Suki geschenkt, was sehr gut ankam. Den älteren Mann, der mit seinem beladenen Maultier in den Hof trat, beobachtete Emet nur aus den Augenwinkeln und maß ihm keine besondere Bedeutung zu. Hier lieferten ständig Leute etwas an oder kauften Ware. Doch als er sie ansah, erstarrte er. Emet zog die Augenbrauen hoch. Was ist? Sehe ich aus wie ein Geist? fragte sie verdutzt und spürte, hier ging es um mehr als um die Verwunderung, eine Amazone anzutreffen. Der Mann atmete schwer, vor seinem inneren Auge schien sich Schreckliches zu wiederholen. Du siehst aus wie sie! Du gleichst ihr bis aufs Haar! Emet wusste, er meinte Elian, ihre Mutter.

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Es hatte lange gedauert, bis Emet sich eingestand, dass noch etwas anderes als Freiheitsdrang, diese Abenteuerlust und die Flucht vor Verantwortung sie hinaustrieben, fort von ihrer Heimat. Bei den Isati waren Eltern diejenigen, die ein Kind aufzogen, bei Emet Mara und Nardo. Die meisten wussten darüber hinaus noch, wer die Gebärerin war, zu der dann meist ein inniges Verhältnis gepflegt wurde. Und die Erzeuger? Nun, da konnte mancher auf der Straße rätseln, wo die Verwandtschaften zu finden seien und das war ein vergnügtes Geschwätz der Isati jeden Alters. Nur bei den Kriegerinnen, die die Reise machten, blieb alles diesbezüglich im Dunkeln. Das störte bei den Isati, die zwar in Gleichberechtigung der Frauen und Männer lebten, in der Praxis aber doch mehr matriarchalisch orientiert waren, niemanden.

Emets Erinnerungen an ihre leibliche Mutter waren diffus und entstammten wohl mehr den Erzählungen ihrer Familie als tatsächlich bewahrtem gemeinsamen Erleben. Wie auch? Mara war Emets Mutter, sie hatte sie großgezogen und war immer für sie da gewesen. Elian war dafür kein Vorwurf zu machen. Bei den Isati war es üblich, dass die fruchtbaren Amazonen erst das vierte oder fünfte Kind selbst behielten und dann selbst eine Familie gründeten. Und in den Clans lebten sie ohnehin in enger persönlicher Beziehung und Verantwortung aller für alle. Nur war Elian von ihrer letzten Reise nicht zurückgekehrt und niemand wusste um ihr Schicksal. In Emet vereinte in sich das sanfte, liebevolle Wesen Maras, die Umsicht von Nardo und die Wildheit und Abenteuerlust von Elian, der Amazone. Selbst wenn sie nicht verschollen wäre, so wäre sie Emet in ihren Kindertagen sicherlich fremder geblieben als Mara. Denn Händler, Jäger, Krieger und Amazonen waren oft lange Zeit fern der Stadt der Isati. Mara und Nardo hatten, nachdem Elian ihnen Emet anvertraut hatte, nach zahlreichen Liebesfesten selbst noch drei weitere Kinder bekommen und waren bei ihnen mit wesentlich weniger Sorgen geplagt als bei ihr, dem liebenswerten und unbezähmbaren Wildfang! Irgendwann fragte Emet, woher das käme und Mara erzählte von ihrer Gebärerin, die ihr gleiche in Wesen und Aussehen. Und diese Ähnlichkeit wurde umso deutlicher, je mehr Emet vom Mädchen zur Frau reifte und wie selbstverständlich das Leben als Waldläuferin und Amazone suchte.

Irgendwann wurde Emet sich bewusst, dass sie mehr von dieser Frau erfahren wollte als aus den Erzählungen anderer hervorging. Sie wollte sie kennenlernen und diese Sehnsucht trieb sie vielleicht mehr an als alles andere. Elian, ihre Gebärerin, sei in den Norden aufgebrochen und von dort nicht wiedergekehrt. Ihr Schicksal sie ergründen, nein, sie lebendig zu finden, war der wahre Grund von Emets Reise in dieses unbekannte Land.

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Der Mann zitterte, als er sich neben Emet auf die Bank vor dem Haus setze, und dankend nahm er den heißen Kaffee an, den sie ihm anbot. Vor zwei Jahrzehnten haben Sklavenjäger mein Dorf überfallen, verwüstet und unsere jungen Menschen verschleppt. Kurz danach ist eine Amazone aufgetaucht, hat voller Zorn über das Geschehene in einer flammenden Rede unsere Verzweiflung getadelt und aus den Verbliebenen einen Trupp zur Verfolgung zusammengestellt. Wir haben die Gefangenen befreien können, aber einen hohen Preis gezahlt. Mit den wenigen guten Kämpfern unseres Dorfes hat sie unsere Flucht mit den Befreiten gedeckt. Nach zwei Tagen trabten die Pferde ins Dorf, die Getöteten an die Sättel gefesselt. Es war furchtbar, dass einige von uns ihr Leben lassen mussten, aber die Befreiten verehren sie und die Amazone wie Heilige, denn ihnen verdanken sie ihr Leben in Freiheit und ihre Zukunft in Familien statt im Elend der Sklaverei. Er hielt inne. Elian war nicht dabei. Es hieß, sie sei in Arrnos gefangen, andere berichteten, sie sei frei und werde gejagt. Aber niemand hat je behauptet, dass sie getötet worden wäre. Es gibt Geschichten von einer Amazone, die einen einsamen Krieg gegen die Unterdrücker von Arrnos führt, doch es scheint, niemand hat sie je wirklich gesehen. Manche meinen, das sind nur die Hoffnungen der Unterdrückten im Land von Arrnos, die solche Geschichten entstehen lassen. Aber ich habe mit ihr gekämpft, ich weiß, dass es sie gibt, die Frau mit deinem Gesicht!

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Das ist ein ganz besonderes Schwert, ein Payann-Schwert. In vielen Lagen übereinander geschmiedet, ist es hoch elastisch und tödlich scharf, eine Gefahr auch für den Kämpfer selbst. Den Schlag eines anderen Schwertes darfst du nur mit dem hinteren dicken Drittel parieren, der vordere Teil würde schnell zerbrechen. Doch mit hoher Geschwindigkeit geführt, dringt die schmale Klinge durch fast alles, was lebt. Manher blickte Emet ernst in die Augen. Ich schenke es dir! Das kann ich nicht annehmen, wies Emet ihn zurück. Dieses edle Teil hat den Wert des Lohnes von Monaten. Dir und deiner Familie entgeht ein Vermögen, wenn du es einfach so mir überlässt. Manher antworte ernst: dort, wohin du ziehst, wirst du es dringend brauchen Besser noch wäre eine Hundertschaft so ausgerüsteter Krieger. Von Arrnos aus werden all die Metalle aus den Bergen geholt, mit denen wir diese nützlichen und schönen Dinge fertigen. Sie haben eine dunkle Seite, an ihnen klebt Blut, auch wenn wir es nicht sehen. Man könnte diese Erzgewinnung mit redlichen Bergmännern betreiben, denen man einen ehrlichen Lohn gönnt für eine schwere und gefährliche Arbeit. Doch die Herrscher von Arrnos sind Menschenschinder. Sie versklaven Wehrlose und beuten sie in schlimmster Weise aus, um schnell und gierig ihren Wohlstand zu mehren. Es ist ein dunkles Land, über dem Tod liegt und Verwesung. Machen wir es so: du übernimmst dieses Schwert als Leihgabe, erzählst jedem, wer es geschaffen hat und kehrst wohlbehalten wieder. Dann kannst du es mir gerne zurückgeben.

Emet verstand. Er wollte einfach wirklich nur, dass sie überlebt. Und das meinte er als Mensch und als Mann. Zart strich seine Hand von ihrer Stirn über ihre linke Wange und ihren Hals auf ihre Brust. Sanft glitt sein Zeigefinger in die Furche zwischen ihren im Wams verschnürten Brüsten. Emet lächelte. Wir werden heute Nacht noch einmal Liebe machen, hauchte sie. Oder meinst du, Suki mag nicht? Manhers Gesicht heiterte sich auf. Suki? Suki ist verrückt nach dir, wie wir alle hier!

Das wollte ich hören, raunte Emet genüsslich, drehte sich um und schritt mit wiegenden Hüften zur Tür, das tödliche Schwert wie eine neckische Reitgerte für besondere Zwecke über die Schulter gelegt. Ein kurzer, schelmischer Blick zurück bewies ihr, dass er guckte. Bis heute Abend verabschiedete sie sich, und das war nicht nur Höflichkeit, sondern auch Verheißung.

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