Zu neuen Ufern

Piratenbräute

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Zu neuen Ufern

Zu neuen Ufern

Andreas

Ich muss gestehen, dass es mir großen Spaß gemacht hat, dich übers Knie zu legen. Wenn du es irgendwann wiederholen willst, stehe ich dir gerne zur Verfügung.“ Louisa lehnte dankend ab.
„Für die nächsten Wochen habe ich genug. Lass uns jetzt gehen, ehe uns noch jemand sieht.“ Louisa zupfte am Blusensaum, der ihren Po nur knapp vor neugierigen Blicken schützte. Maud schirmte sie ab, bis sie Louisas Kajüte erreicht hatten. Die Frauen verabschiedeten sich mit einem Kuss voneinander. Louisa bewunderte ihren Popo mittels eines Handspiegels. Das Bild ihres versohlten Hinterns brachte sie zum Schmunzeln. Louisas Wunsch war mehr als erfüllt worden. Sie spürte eine starke Müdigkeit und es war kein Wunder, dass sie bereits nach wenigen Minuten in einen tiefen Schlaf fiel, kaum dass sie sich in ihre Koje gelegt hatte. Maud unterdrückte ein wissendes Lächeln, als Louisa am nächsten Morgen sehr vorsichtig Platz nahm. Die hungrigen Männer achteten nicht auf ihr verkniffenes Gesicht. Kate entging jedoch nicht, dass Louisa ständig ihr Gewicht verlagerte. Sie fragte sich, wer ihrer Freundin hintenherum eingeheizt hatte. Louisa war froh, als sie wieder hinter dem Steuerrad stehen konnte. Es lagen nur noch wenige Seemeilen vor ihnen, bis sie den Hafen von Nassau erreicht hatten. Sie spürte eine Anspannung, die sie nicht so leicht abschütteln konnte.

Der ganzen Besatzung schien es ähnlich zu gehen. Der Gouverneur gehörte zu der Sorte von unberechenbaren Menschen, deren Laune - gleich dem Wetter bei Kap Hoorn - von jetzt auf nachher umschlagen kann. Kate legte ihren Arm um Louisas Hüfte.

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