Ich lag einfach da, spürte das Laken unter mir, die Kühle der Luft auf meiner Haut, die langsam wärmer wurde, wo er sie berührte. Da ich mir nicht überlegen musste, was ich selbst tun sollte, konnte ich all dies viel intensiver als sonst wahrnehmen. Immer wieder blitzte der Impuls auf, etwas zurückzugeben. Nicht nur zu nehmen, sondern auch zu geben. Nicht zu sehr ins Genießen verfallen, sondern auch noch ans Handeln zu denken. Doch ich unterdrückte diese Gedanken. Nicht nur, weil ich es versprochen hatte. Sondern weil ich Gefallen daran fand, einfach alles nur wahrnehmen zu dürfen.
Er widmete sich vollkommen meinem nackten Körper. Nun waren es nicht nur seine Hände, sondern auch sein Mund. Langsam, aufmerksam. Er ließ keine Stelle aus. Jede kleinste Berührung schien einen Moment länger zu dauern, als ich es gewohnt war. Als würde er es besonders auskosten. Oder vielleicht war ja ich es, die es nur besonders intensiv bemerkte. In diesem Moment war es mir egal – ich gab mich der Intensität all dessen hin.
Als seine Lippen tiefer wanderten, hielt ich unwillkürlich den Atem an. Nicht aus Scham. Eher aus dieser Mischung aus Erwartung und Unsicherheit, die sich nicht klar benennen lässt. Er leckte mich nicht oft. Nicht weil er es nicht regelmäßig versuchte, sondern weil ich ihn stets nach wenigen Sekunden wieder in eine andere Position schob.
Er zögerte auch diesmal nicht. Und ich merkte, wie schnell mein Körper reagierte. Wie ich innerhalb weniger Sekunden auszulaufen begann.
Ich wollte mich bewegen, ihm entgegenkommen, etwas tun. Einfach nur nicht so passiv dazuliegen.
„Nicht“, sagte er wieder, leiser diesmal.
Ich schloss die Augen. Und gehorchte.
Es war intensiv. Und anders, als ich es kannte. Nicht nur, dass ich es meist gar nicht so weit kommen ließ, ihn mich nie so lange lecken ließ.
Zu viel des Guten
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Zu viel des Guten
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