Die Zugbegleiterin

4 3-6 Minuten 0 Kommentare
Die Zugbegleiterin

Die Zugbegleiterin

Wusch

Ich saß in dem Schnellzug von Hamburg nach München und hatte es mir in meinem Abteil gemütlich gemacht. Ich verspürte Lust etwas dahinzudämmern, denn ich war am Vorabend spät ins Bett gekommen.
Ich mochte wohl eine Stunde gefahren sein, als ich in meinem Halbschlaf durch die geräuschvolle Schiebetür des Abteils geweckt wurde.
Die Tür wurde energisch aufgezogen und eine attraktiv gekleidete Dame trat ein. Sie trug einen langen schwarzen, taillierten Mantel, der gut zu ihrem gleichfarbigen Haar und ihrer Figur passte. Sie fragte sehr höflich aber doch selbstbewusst, ob die Plätze im Abteil alle besetzt wären. Ich verneinte dies und gab ihr zu verstehen, dass ich bisher allein das Abteil belegt hätte, dass ich aber froh wäre, nun in angenehmer Gesellschaft zu sein. Sie lächelte spärlich und machte erste Anstalten ihren Mantel abzulegen. Ich half ihr dabei und beförderte mit ihrem Einverständnis ihre große Reisetasche ins Gepäcknetz. Sie nahm Platz mir schräg gegenüber;
Sogleich vertiefte sie sich in ein Buch, das sie aus ihrer Handtasche gezogen hatte. Ich versuchte sie wiederholt in ein Gespräch zu ziehen, aber ich gewann zunehmend den Eindruck, dass sie das Buch sehr interessierte und dass eine Unterhaltung mit mir weniger erwünscht sei. Die engagierte Beschäftigung mit dem Buch erlaubte mir, meine elegante Zugbegleiterin etwas aufmerksamer zu betrachten. Ihr schmales Gesicht war von den langen strähnigen Haaren zu einem Portrait gerahmt und bildete einen ausgezeichneten Kontrast zu der orangefarbenen Bluse, die hoch geschlossen und von der nur der obere Knopf geöffnet war. Sie schien Schwarz besonderes zu mögen, denn sie trug außerdem einen schwarzen Rock, der allerdings nicht ganz so lang war wie ihr ausgeprägter Mantel. Ihre schlanken übereinander geschlagenen Beine blieben nicht ohne Wirkung auf mich.
Aber nun kam ich wieder zu mir und erinnerte mich an das Bedürfnis, noch einmal etwas dahinzudämmern, denn die Fahrt würde wohl noch einige Zeit dauern.
Ich legte den kleinen schmalen Fenstervorhang über mein Gesicht, damit meine unmittelbare Umgebung etwas abgedunkelt war, allerdings ohne meine Begleiterin ganz aus den Augen zu verlieren.
Gerade war ich wohl etwas eingeschlafen, als die Abteiltür mich erneut aufweckte. Die Dame in Schwarz hatte sie geöffnet, blieb allerdings im Rahmen stehen und schaute in beide Richtungen des Zugabteils, so als ob sie etwas suchte. Dann schloss sie die Türe wieder und drehte den Schließhebel so, dass man die Türe nicht von außen öffnen konnte. Sie zog die Vorhänge der Türe und Abteilfenster zu und blickte kurz zu mir hinüber. Sie schien davon überzeugt, dass ich inzwischen wohl fest eingeschlafen sei und setzte sich wieder auf ihren Platz und vertiefte sich in ihrem Buch.
Was hatte das alles zu bedeuten? Warum hatte sie unser Abteil abgeschlossen und die Fenster und Türe verdunkelt? Wollte sie auch etwas schlafen und dabei von niemandem gestört werden?
Mir schien alles ein Rätsel.
Sie blickte noch einmal zu mir hinüber und legte dann ihr Buch beiseite. Ich hatte meinen Kopf so gedreht, dass sie nicht erkennen konnte, ob meine Augen geöffnet oder geschlossen waren; außerdem schützte mich der über meinem Gesicht hängende Fenstervorhang, so dass ich als Beobachter unerkannt bleiben konnte.
Sie öffnete mit der linken Hand langsam und behutsam die oberen Knöpfe ihrer Bluse und begann sehr zärtlich ihren Busen zu streichenln. Dabei lösten sich auch die anderen Knöpfe und gaben mir einen Einblick in ihren roten transparenten BH, der an den Rändern mit einer schwarzen Spitze verziert war. Mit der rechten Hand glitt sie langsam unter den BH und kraulte mit einzelnen Fingern ihre Brustwarzen, die inzwischen heraus getreten und sich steil aufgerichtet hatten.
Mir wurde ganz anderes; ich merkte, wie mein Pulsschlag deutlich stärker wurde und wie sich auch sonst noch das eine oder andere an mir regte. Ich fragte mich, warum sie dieses Spiel veranstaltete. Hatte sie das Buch erregt, dessen Titel ich nicht erkennen konnte, oder bereitete es ihr ein besonderes Vergnügen, sich in meiner Anwesenheit zu erregen, wohl im Glauben, dass ich zwar anwesend war, sie aber nicht bei ihrem Tun beobachten würde. Trotz allem musste sie damit rechnen, dass ich aufwachen könnte und sie bei ihrem erotischen Spiel überraschen würde. Ganz gleich mit welchen Absichten sie in dieses Abteil gekommen war, ich fand mein Vergnügen dabei und erwartete noch einige Überraschungen.
Ihren Busen hatte sie inzwischen behutsam aus ihrer Halterung befreit und ihre zwei wohlgeformten Alabasterkugeln lagen nun frei. Das Bild, das sich mir darbot, war äußerst erregend: Die üppigen und gleichmäßig geformten Brüste mit den purpurroten Brustwarzen und den schlanken Händen, die den Busen sanft streichelten, erweckten in mir Wünsche, die ich zwar zulassen aber doch verdrängen musste.
Meine Begleiterin war so in ihr Tun vertieft, dass sie mich wohl ganz vergessen hatte. Ihr Gesicht hatte inzwischen seine Blässe verloren und war leicht errötet, ihre Augen hatten sich vergrößert und an ihren sich leicht auf und ab bewegenden Brüsten ließ sich ihr beschleunigter Atem erkennen.
Ich überlegte, was ich jetzt tun sollte. Die sich mir darbietende Szene wollte ich nicht stören, denn das wäre eine peinliche Unterbrechung gewesen. Andererseits würde mich sehr interessieren, wie meine Begleiterin reagieren würde, wenn ich sie jetzt durch irgendeine Reaktion auf mich aufmerksam machen würde.
Aber sie machte keinerlei Anstalten mit ihren selbst stimulierenden Aktivitäten aufzuhören. Sie zog ihren Rock mit zwei Fingern langsam nach oben und streichelte mit der anderen Hand über ihre Schenkel, wobei sich diese Hand immer mehr ihrer Scham näherte.
Nun hatte ich allerdings das dringende Bedürfnis, meine Schieflage, in die ich mich in meiner Ecke gebracht hatte und die inzwischen sehr anstrengend geworden war, doch durch eine Gegenbewegung zu verändern.
Aber es kam anders; meine Wünsche und Gedanken wurden durch ein Klopfen an der Türe jäh unterbrochen. „Fahrkartenkontrolle“, rief der Schaffner und bat um Einlass. Blitzschnell hatte sich meine Begleiterin in Ordnung gebracht und öffnete mit einem Lächeln und Augenzwinkern, das sie gekonnt an mich gerichtet hatte, die Türe.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 5784

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben