So vieles schoss mir durch den Kopf, was mein derzeitiges Verhalten anbelangte. Meine Frauengeschichten, meine Loyalität anderen Menschen gegenüber.
Meine Freunde, ihr glaubt sicher, dass ich das perfekte Leben hatte, aber mir kamen immer wieder erhebliche Zweifel … Wir waren zurück, zuhause … Zuhause? War das nicht bei Linda und unserem Baby? Ich zermarterte mir nicht zum ersten Mal den Kopf darüber, was ich wollte, ob das, was ich tat, vor irgendwem verantwortbar wäre, was eigentlich meine Motive bei Kris waren. War es nur ihr junger mädchenhaft verlockender Körper, oder war es mehr? Liebte ich sie? Konnte man zwei Frauen zugleich lieben, ganz ernsthaft? Ihr sehr offenes Geständnis zu ihrem bisherigen kaum vorhandenen Liebesleben und ihren Sehnsüchten in der letzten Nacht hatte es mir auch nicht gerade leichter gemacht, mich wie ein guter Mensch zu fühlen.
Ich wollte mir gerade die Decke über die Ohren ziehen und von dieser Welt für heute nichts mehr hören, da huschte Kris in mein Abteil und brachte mich sehr schnell dazu, alle Zweifel für einen Moment an die Seite zu schieben. Vor meinem Bett ließ sie ihren Kimono fallen und schlüpfte nackt zu mir unter die Decke.
Sie umschlang mich mit ihren Armen, hielt mich zunächst einfach nur fest. Ich spürte ihren warmen Atem auf meiner Schulter, als sie sich fest an mich drückte. Und dann küsste sie mich lang und ausdauernd.
Bald tauchte sie unter unsere leichte Bettdecke und zerrte mir meine Unterhose vom Leib. Als sie meinen Schwanz erfolgreich freigelegt hatte, spürte ich ihre weichen Lippen auf ihm und wie sie mit der Zunge an ihm entlang strich. Sie war da sehr gründlich, sie liebkoste ihn von der Wurzel bis zur Schwanzspitze, sowohl die Oberseite als auch die Seiten.
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