Zwanzigste Geschichte, …. die mit dem neuen Geschäftsmodell

Svenjas Tagebücher

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Zwanzigste Geschichte, …. die mit dem neuen Geschäftsmodell

Zwanzigste Geschichte, …. die mit dem neuen Geschäftsmodell

Svenja Ansbach

‚Jürgen‘ in Boxershorts und weißem-Thirt, ich in meinen roten, aber nicht übermäßig nuttig wirkenden blickdichten Dessous. Wir unterhielten uns noch ein Weilchen, bis er sich trollte. Er hatte schließlich was vor.
Nun konnte ich mich in Ruhe umschauen, an einem Glas Sekt nippend. Hatte ich mir das so vorgestellt? Irgendwie schon, irgendwie auch nicht. Um mich herum viel sichtbares Fleisch, mal netter anzuschauen, mal nicht so, weiße Körper, gebräunte Körper, sportliche und aus dem Leim gegangene. Im Grunde wie am Strand oder im Schwimmbad, außer dass die Frauen meist Dessous trugen und in diesem Bereich keine(r) nackt rumlief. Soweit entsprach es meinen Vorstellungen.
Aber hier fehlte insgesamt jeder Hauch von Verruchtheit. Es brannten keine roten Lampen, es war auch nicht übermäßig schummrig. Es war mehr so ein Kneipenambiente und ich meine das nicht abwertend. Auch die Unterhaltungen um mich herum erinnerten eher an Gespräche zwischen Dauercampern auf dem Campingplatz als an wild kopulationswillige Männer und Frauen. Viele schienen sich zu kennen und waren sehr vertraut miteinander. Auch ich wurde bald freundlich aufgenommen und unterhielt mich mit meinen linken und rechten Nachbarn.
Gut, Dirk links neben mir verschlang mich mit seinen Augen, was seine Frau Marion grinsend zur Kenntnis nahm. Aber er wurde keinesfalls zotig oder aufdringlich. Rechts von mir saß eine Melanie, die ich ein bisschen über Swingerclubs und ihre Regeln und Gesetze ausfragte. Sie vermittelte mir einiges wissenswertes über das korrekte Verhalten in dieser für mich neuen Welt.
Nach etwa einer halben Stunde beschloss ich, auf Erkundungsgang zu gehen.
Und hier sah die Sache schon anders aus. Hier war keine Rede mehr von Campingplatzambiente! Es gab Räume unterschiedlicher Größe für Zwei bzw. Kleingruppen, aber auch Liegewiesen für größere Orgien.

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Im "Eierkocher" -schmunzel-

schreibt Jo_Diarist

Ich liebe deine Schreibe! Spätestens ab dem "Eierkocher" war ich mittendrin im Geschehen. Die Krönung dann, deine Wortkreationen ‚der große Leckobello‘, ‚der König der Züngler‘! Sowas lockert auf und zaubert jedesmal ein Lachen in mein Gesicht.

Gedichte auf den Leib geschrieben