Zwanzigste Geschichte, …. die mit dem neuen Geschäftsmodell

Svenjas Tagebücher

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Zwanzigste Geschichte, …. die mit dem neuen Geschäftsmodell

Zwanzigste Geschichte, …. die mit dem neuen Geschäftsmodell

Svenja Ansbach


Ich war Hände und er war Schwanz, hochaufgerichteter prächtiger Schwanz.
Ich knetete die Eier, vorsichtig, bis er mir andeutete, ich dürfte ruhig etwas kräftiger zupacken. Ich molk seinen Schwanz mit kräftigen auf- und ab-Bewegungen, manchmal auch mehr an der Spitze, den Daumen auf der Eichelspitze.
Vielleicht war es gar nicht schlecht, dass sich sein Gerät im Wasser nicht sehen konnte. Ich musste mich ganz auf das Fühlen und Tasten verlassen.
Meine Hände waren meine erogenen Zonen. Es gefiel ganz offensichtlich nicht nur ihm, auch ich verspürte Lust, wirkliche Lust. Die Situation, diese Variation eines Handjobs …
Kann man unter Wasser eigentlich spüren, das man noch feuchter wird?
Ich bildete es mir jedenfalls ein.
An seiner Mimik, an seinem Schnaufen konnte ich erkennen, dass ich ihm gleich ausreichend zur Hand gegangen war. Wenn er was sagte, besonders gesprächig war er ohnehin nicht, kamen nur noch Wortfetzen.
„Jaa, mach … ist das geil … ahh.“
Viel zu schnell, ich muss es gestehen – es war ja eigentlich ne Sauerei, spritzte er ab. Dann schwomm seine Sacksauce geronnen im Wasser umher, wie Froschlaich – er hatte quasi gelaicht!
Fasziniert betrachte ich die Unmengen von geronnenem Eiweiß, die er da unter Wasser durch sein Torpedorohr ausgestoßen hatte, während ich langsam zu Ende kam. Ich hörte nicht abrupt auf, so viel Anstand muss sein. Ich knuddelte den kleinen noch ein bisschen. Rückbildungsgymnastik mal ganz anders.
Zufrieden und noch tiefenentspannter als vorher schaute er mich vergnügt an.
„Und nun? … Mein Kleiner ist erst mal raus. - Was magst Du? Lecken oder fingern?“
Davon abgesehen dass ich das Wort fingern nicht besonders mochte, fand ich ihn bemerkenswert einfühlsam. Er hatte gleich begriffen, dass ficken nicht drin war und hätte es vermutlich auf die Schnelle ohnehin nicht gekonnt.
Und was antwortete ich kleine, kleine Schlampe? „Gerne.

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Im "Eierkocher" -schmunzel-

schreibt Jo_Diarist

Ich liebe deine Schreibe! Spätestens ab dem "Eierkocher" war ich mittendrin im Geschehen. Die Krönung dann, deine Wortkreationen ‚der große Leckobello‘, ‚der König der Züngler‘! Sowas lockert auf und zaubert jedesmal ein Lachen in mein Gesicht.

Gedichte auf den Leib geschrieben