Zwanzigste Geschichte, …. die mit dem neuen Geschäftsmodell

Svenjas Tagebücher

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Zwanzigste Geschichte, …. die mit dem neuen Geschäftsmodell

Zwanzigste Geschichte, …. die mit dem neuen Geschäftsmodell

Svenja Ansbach

Sie kniete neben ihm und bot ihren massiven Hintern feil, den er nebenbei tätschelte. Dachte ich! Als ich näher hinschaute, konnte ich sehen das er sie zugleich in Möse und Anus fingerte. Na, hier war was los!
Glücklicherweise war ‚Jürgen‘ dabei seeehr beschäftigt und sah mich nicht.
Eine viertel Stunde nach meiner Rückkehr an die Bar kam auch er, wieder ordentlich in seiner Boxer und T-Shirt gekleidet, mit leicht geröteten Gesichtszügen.
Hatte er zweimal abgeschossen? Ich würde ihn kaum fragen können. Wir unterhielten uns noch nett bei Sekt (also ich, er musste ja noch fahren) und Knabberkram über Gott und die Welt. Jegliche Anzüglichkeit verkniff er sich, obwohl er - einen Kopf größer als ich - einen wunderbaren Blick in mein üppig gepushtes Dekolleté hatte, was ihm eigentlich das Wasser im Mund zusammentreiben musste.
Irgendwann fragte ich ihn: „Will‘ste noch mal?“ und machte eine Kopfbewegung Richtung Treppenaufgang zum Sündenpfuhl.
„Gott bewahre, in meinem Alter? Zweimal kriege ich gerad noch hin, aber dann ist wirklich Schluss. Sonst können die mich hier im Sauerstoffzelt raustragen.“
Ich musste innerlich grinsen. Das wäre dann ja auch schon mal geklärt!
Im Auto schaute er mich an und sagte: „Toller Abend“, während er einen rosa Briefumschlag aus der Jackett-Tasche holte und mir überreichte. Er tat das ganz selbstverständlich und schaffte es, das überhaupt nicht peinlich wirken zu lassen. „Danke, dass du Zeit für mich hattest.“
Geht es noch galanter?
Auf dem Rückweg habe ich ihn dann doch noch ein bisschen ausgefragt, was oben denn so los gewesen wäre. Er hat mir das ausführlich, aber eher erotisch als explizit formuliert, erzählt.
Schätze, er wollte mir das Treiben dort schmackhaft machen. Das Blondie und der Spießbraten etwas üppiger gewesen waren, verschwieg er.
Ich vermute, er wollte sich bei mir alle Optionen offenhalten, denn kurz bevor wir die Bushaltestelle, den Startpunkt unserer Reise erreichten, sagte er: „Ich werde deine Telefonnummer behalten. Wenn Du magst, fahren wir mal wieder.“
Ich mochte! Ich hatte meinen ersten Stamm-Ku … Verzeihung Stamm-Klienten!

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Im "Eierkocher" -schmunzel-

schreibt Jo_Diarist

Ich liebe deine Schreibe! Spätestens ab dem "Eierkocher" war ich mittendrin im Geschehen. Die Krönung dann, deine Wortkreationen ‚der große Leckobello‘, ‚der König der Züngler‘! Sowas lockert auf und zaubert jedesmal ein Lachen in mein Gesicht.

Gedichte auf den Leib geschrieben