Eigentlich hatte ich ja anfänglich großspurig noch ‚fingern‘ bestellt, aber jetzt war ich durch. Satt, im ganzen Körper wärmedurchflutet und entspannt.
Konnte ich denn ahnen, dass er, ‚der große Leckobello‘, ‚der König der Züngler‘ das ‚Lecken davor‘ nicht als lästige Pflichtübung, das er mir diesen Gang nicht als ‚Amuse gueule‘ sondern als Hauptspeise serviert?
Das ganze hatte keine viertel Stunde gedauert und eigentlich war ich ja auch in Eile. Ich wollte brav an der Bar sitzen, wenn ‚Jürgen‘ sich ausgepudert hatte und zurückkam, ganz die brave Fake-Freundin.
Ich wusste ja schließlich nicht, welches Stehvermögen ‚Jürgen‘ besaß. Steckte er noch in einer zweiten, gar dritten Frau? Konnte er mehrfach? Oder hatte er in der blonden Mrs. Doggy entsaftet und damit sein heutiges Pensum erfüllt?
Ich gab ‚Lassie‘ ein Kuss auf die Stirn und bedankte mich. Im Aufstehen half er auch mir hoch und erwiderte galant: „Es war mir ein ganz besonderes Vergnügen, Madame.“
Hilfesuchend schaute ich mich um. Ich wollte wieder in meine Dessous schlüpfen, aber ich war immer noch an diversen Stellen nass, nicht nur zwischen den Beinen. Er, offenbar Club-Routinier, zeigte mir noch fix ein Fach mit kleinen Handtüchern. Er verschwand nicht, ohne mir noch mal freundlich zuzuwinken.
Ich schlich mich an dem Raum vorbei, in dem ich ‚Jürgen‘ zuletzt in der Blonden stecken sah.
Nein, er war noch nicht fertig!
Jetzt lag er auf dem Rücken und hatte eine Brünette aufgespießt, die ihn heftig abritt, auch sie ein bisschen üppiger. War das sein eigentliches Beuteschema?
Blondie war auch noch am Start.
Zwanzigste Geschichte, …. die mit dem neuen Geschäftsmodell
Svenjas Tagebücher
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Zwanzigste Geschichte, …. die mit dem neuen Geschäftsmodell
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Im "Eierkocher" -schmunzel-
schreibt Jo_Diarist