“ Jetzt tat er genau das. Konsequent und gleichzeitig ehrfürchtig.
Mit meinem Körper hatte ich normalerweise ein sehr neutrales Verhältnis. Ich war froh, ihn zu haben, da er gut funktionierte und auch relativ durchschnittlich aussah. Doch in dieser Situation, mit seinen Händen, die meine Kleidung verschoben, meine nackte Haut berührten und alles ertasteten, was mein Körper war, fühlte ich zum ersten Mal etwas wie Stolz auf ihn. Nicht weil er besonders gut aussah, sondern weil er mir erlaubte, solch einen schönen Moment zu erleben. Weil er so war, dass ein anderer ihn bewundert erkunden und damit ihm und gleichzeitig mir Lust verschaffen konnte.
Ich fühlte so viel. Seine Hand an meinem Nacken, seine Lippen kurz auf meiner Schulter, dann Zähne, leicht, aber nicht zärtlich. Ich spürte, wie sich alles in mir spannte, wie ich damit kämpfte, regungslos zu verharren. Wie ich meine Arme senken wollte, um sie zu entlasten, aber es nicht tat.
Und er? Er nahm, was er wusste, dass ihm zustand. Die Wand war rau an meinem Rücken, der Rhythmus klar und unerbittlich. Seine Hände, mein Körper, seine Erkundung, unser Genuss.
Draußen Schritte. Stimmen. Ein Hund bellte kurz, ganz fern. Alles drang dumpf durch die Wände, als käme es aus einer anderen Welt. Ich bewegte mich ein wenig, drücke ihm mein Becken entgegen. Aber er macht mir mit einer Handbewegung klar, dass ich nichts zu bestimmen habe. Und damit auch nichts zu bewegen. Dennoch, er versteht, was ich will. Doch weiterhin gilt: Kein Laut, kein Wort. Nur das leise Geräusch von Kleidung, die nun endgültig fällt. Und dann von Haut, die sich findet.
Er hielt meine Hände wieder fest, hoch über meinem Kopf, noch stärker gegen die Wand gepresst. Ich sah nach oben, in Dunkelheit, und spürte, wie er langsam in mich eindrang. Und wie perfekt dieser Moment war.
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