Zweiundzwanzigste Geschichte … die, in der alles zu entgleisen beginnt

Svenjas Tagebücher

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Zweiundzwanzigste Geschichte … die, in der alles zu entgleisen beginnt

Zweiundzwanzigste Geschichte … die, in der alles zu entgleisen beginnt

Svenja Ansbach

in Berlin.
Interessante Erfahrung.“

Meine Verkommenheit hatte in der Tat eine völlig neue Qualität erreicht, weshalb ich heute am PC sitze und mir das von der Seele schreibe!
Ich war gestern also von diesem länger geplanten mehrtägigen Medizinkongress zurückgekommen und hatte das vorstehende mein Tagebuch notiert.
Sehr aufgewühlt war ich gewesen, aber beherrscht genug das Geschehene in diese dürren Worte zu fassen. Das was nach Kongressroutine, wenn auch mit interessanten Vorträgen etc. klang, war die verklausulierte Beschreibung einer anderen Realität, meiner zweiten, meiner dunklen Seite, die vorgestoßen war in eine neue Dimension.

Der Berliner Kongress hatte mir die Frage aus der Hand genommen.
Es ergab sich … – … ich ergab mich.
Wir hatten, nach dem wir sehr früh losgefahren waren, um bereits am ersten Tag keinen der uns interessierenden Vorträge und Workshops zu versäumen, abends noch in der Hotelbar getroffen um einen Absacker zu trinken. Aber aus einem wurden zwei, drei und das reichte, ihm plötzlich die Hand auf seine zu legen.
Er schaute mich an, schien keineswegs überrascht und sagte nur, völlig unvermittelt ins ‚Du‘ übergehend, „lass uns doch noch ein bisschen bei mir weiter plaudern. Falls Du dich vorher frischmachen möchtest, ich habe Zimmer 212.“
Er winkte den Barmann heran, zahlte unsere Getränke und verschwand.
Svenja, Svenja, und nun? – Und nun zog ich’s durch. Zum Kampf um die Oberarztstelle kam nun auch noch eine spontane Geilheit als Motivverstärker. Ja, warum sollte ich es mir nicht besorgen lassen nach dem anstrengenden Tag. Ein wenig Entspannung konnte nicht schaden und das wäre sicher mal was anderes als mit ‚Helmut dem Besorger‘.
Eine halbe Stunde später stand ich vor seiner Tür. Er war kein Stück überrascht, hatte offenbar keinen Zweifel daran gehegt, dass ich seiner Einladung Folge leisten würde.
Er trug einen Bademantel, hatte genau wie ich geduscht. Und er war kultiviert genug auch jetzt erst einmal mit mir zu plaudern, sorgsam darauf bedacht, dass sein Bademantel keine nackte Haut preisgäbe.

Über den eigentlichen Akt gibt es nicht viel zu erzählen. Er missionierte mich, zärtlich und routiniert, Sebastian in anders eben! Immerhin hielt er lange durch, was ja oft beim ersten Mal nicht der Fall war. Ich denke das war seiner Routine und seinem Alter geschuldet.
Und weil er so lange in meinem heißen Fickschlund zubrachte, trieb er mich langsam auf das Hochplateau der Lust zu.
Aber dann spritzte er doch zu schnell in seine Lümmeltüte und rollte sich auf die Seite. Ärgerlich … Ich hatte das Gipfelkreuz schon gesehen!
Wenig später war er im Bad verschwunden. Das Wasser rauschte – ein Vorher- und Nachherduscher!
Kurz vor dem Finale hatte er mich allein gelassen. Jetzt ging ich die letzten Meter allein. Solange das Wasser im Bad rauschte, war ich unbeobachtet – meine Chance!
Mit routinierten Handgriffen, eine Hand an meinen Titten und Nippeln, eine in meinem erhitzten feuchten Schritt brachte ich es zu Ende. Noch bevor er das Wasser abstellte, bäumte ich mich mit einem kleinen Seufzer auf. ‚Le petite Morte‘, was gibt es schöneres? Die Wellen die meinen Körper durchzuckten waren längst verebbt, als er wieder das Zimmer betrat.
Ab da trafen wir uns regelmäßig für ein, zwei Stunden in irgendwelchen Hotels. Frau Schneider wäre schließlich nicht so entzückt gewesen, wenn ihr Gatte sich Arbeit mit nach Hause gebracht hätte!

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