Sie ließ zwischen den Hieben jedoch in der Zwischenzeit fünf Sekunden verstreichen, was seine Qual nur noch verstärkte.
„Wenn du nicht mitzählst, dann werden die Hiebe auch nicht gezählt“, drohte sie ihm. Er hatte durch das Trinken und der kleinen Gemeinheit von Venja schon fünf Hiebe versäumt zu zählen.
In Panik begann er wieder weiterzuzählen.
„Zehn, neun…. Oh nein, höre auf!“
In Wirklichkeit waren es ja bereits über dreißig Hiebe. Er schlug mit seiner Stirn wie verrückt auf das Holz.
„Sag das vereinbarte Losungswort!“ flüsterte ihm Venja zu.
Doch er reagierte nicht darauf. So zog sie einfach wieder an dem Kettchen, diesmal ruckartig und stärker, er schrie fast verzweifelt auf. Der Schmerz zog sich bereits bis unter die Achseln.
Nun griff Zarina nach einer dünnen, langen schwarzen Peitsche, trat zwei Schritte zurück, holte weit nach hinten aus und zog ihm einige Hiebe über den Po, die Oberschenkel und Waden, die sich einbrannten. Er jaulte auf und begann dann schrill zu schreien, konnte sich nicht mehr beherrschen.
Plötzlich hörte Zarina auf und ließ von ihm ab. Er konnte nicht sehen, was hinter ihm geschah und hielt den Atem an.
Da die Hiebe aufgehört hatten, die Haut nicht mehr bearbeitete wurde, spürte er wieder vermehrt das Jucken, es kam auch noch ein starkes Brennen durch die aufgeplatzte Haut dazu und jede Faser seines Körpers flehte nach Erlösung. Für ihn unerwartet wünschte er sich fast noch einige Schläge, nur um dem Jucken und Brennen auf seinem Rücken zu entgehen. Das Unvermögen, dieses krampfartige Zucken der Muskeln zu beeinflussen und die Erkenntnis, dass er nichts dagegen unternehmen konnte, war eine Tortur. Gleichzeitig aber wusste er auch, dass er noch mehr Peitsche nicht mehr ertragen wird können.
Zarina war bereits grußlos gegangen, ihre Aufgabe war erfüllt. Venjas Aufgabe war es nun, ihn wieder von dem Kreuz zu befreien, ihm die Nippel Klemmen abzunehmen und ihn ins Badezimmer zu führen.
Genüsslich öffnete sie die Klemmen. Um dies zu tun, musste sie sie vorerst einmal zusammendrücken, damit sie aufspringen. Er schrie auf und wurde fast verrückt, als das Blut wieder zurück schoss. Es bedeutete für ihn einen zweifachen, ungeheuren Schmerz, den Venja so richtig auskostete. Sie öffnete die Klemmen nicht gleichzeitig, sondern genüsslich eine nach der anderen. Immerhin hatte die Session über eine Stunde gedauert und der Schmerz war langsam fast unerträglich geworden. Ihre Schwäche war es, dass sie sich am Schmerz eines solchen Kunden so richtig aufgeilte. Sie verstärkte sein Leiden noch dadurch, dass sie ihre spitzen, langen Fingernägel danach in die Nippel eingrub und daran drehte. Besonders das Drehen ging ihm durch und durch und verlängerte den Lustschmerz.
Sein Schrei ging durch Mark und Pein und war mit dem eines Stieres zu vergleichen. Der Schmerz fuhr wie eine scharfe Klinge durch sein Gehirn und ließ dort ein Feuerwerk explodieren.
Später hörten sie von Lisa, dass er sehr zufrieden war, dass er schon wieder einen neuen Termin mit Zarina und Venja vereinbart hatte.
***********************
„Und Sex wollte er gar nicht?“, fragte ich am Ende der Erzählung.
„Nein, er will nie Sex, nur Schmerz. Außerdem ist er schwul und hat einen festen Freund!“, lächelte Zarina, die ihn ja nun nach einigen solcher Sessions schon besser kannte.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.