Zwischen Schmerz und Erfüllung

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Zwischen Schmerz und Erfüllung

Zwischen Schmerz und Erfüllung

Joana Angelides

Nach dem morgendlichen Bad, einer ausgiebigen speziellen Behandlung durch die Zofe mit einer Bürste auf ihrer Haut, die wie immer peinigend und doch angenehm erregend war, widmete sich die Fürstin dem Frühstück. Da sie durch die morgendliche Behandlung nachhaltig erregt war, kreisten ihre Gedanken genüsslich um das Thema Sex und Erotik.

Sie wusste, dass sie sich am Abend einsam und alleine fühlen würde und überlegte, ob sie die Zofe beauftragen sollte, den Gardeoffizier zu holen. Sie sehnte sich nach seiner „Behandlung“ und dachte mit Bewunderung an seine flinke und feste Zunge und seinen Eifer, mit dem er sich der Sache hingab. Sie lächelte, die Peitsche im Hintergrund war da sehr hilfreich. Aber heute wollte sie auch die Zofe mit einbinden. Sie stellte sich vor, dass er sicher intensiver und wilder sein könnte, wenn ihm gleichzeitig das Mädchen ein wenig „behandelte“. Vielleicht sein Schwert auf und ab streichen, oder vielleicht seine Brustspitzen drehen und reiben? Ob er dort auch empfindlich ist? Dafür müssten sich aber beide völlig nackt ausziehen.

Diese Gedanken beschäftigten sie den ganzen Tag über und machten sie ungeduldig und launisch. Das Mädchen hatte das natürlich bemerkt und auch richtig gedeutet.

Als sie abends ins Schlafgemach der Fürstin kam, schlug sie als erstes einmal die Vorhänge übereinander, damit der Raum blickdicht blieb.

„Madame, kann ich etwas für Sie tun? Haben Sie noch Wünsche?“ „Ja, hole mir den Gardeoffizier, aber denselben, keinen anderen! Ich habe Migräne und wenn ich mich mit ihm ein wenig unterhalte, vielleicht vergeht sie dann.“

Das Mädchen lächelte. Sie war sicher, Unterhaltung wird das keine. Aber sie nickte nur und eilte davon. Inzwischen hatte sich die Fürstin umgezogen und trug nur mehr ein sehr dünnes, langes Nachtgewand.

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