Zwischen Tod und Auferstehung - Teil I

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Zwischen Tod und Auferstehung - Teil I

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil I

Gero Hard

Eine Woge wollüstiger Spasmen lässt meinen Körper zucken und meinen Unterleib krampfen. Ich kann nicht aufhören, den Dildo zu bewegen und meine Perle zu rubbeln.

Das Zucken hört nicht auf, wird sogar noch stärker, als eine zweite Welle über mich hinwegrollt. Ich muss in das Kissen beißen, um nicht laut zu schreien. Nadine muss nicht wissen, dass ich es mir selbst mache. Aber ich denke, sie weiß es sowieso.

Meine Muskeln zucken noch, nachdem ich aufhören musste mich zu reiben, weil es anfing unangenehm zu werden. Ich bin erschöpft, auf meinen strammen Glocken steht sogar etwas Schweiß. Das Nachthemd wird ihn trocknen und kann dann morgen in die Wäsche. Wow, das war gut, keine Frage. Ersetzt aber nicht den echten Sex mit einem lieben Partner. Einfühlsam und zärtlich, nachdem man sich aneinander schmiegt, sich küsst und liebe Worte ins Ohr flüstert.

Nachdem das ganze Zimmer nach Sex riecht und das Bettlaken nass ist vom Schweiß und den Körpersäften.

Ich sehe wieder Leons Gesicht vor mir und weiß doch gleichzeitig, dass er nur ein Platzhalter für viele Leons ist, die als möglicher Partner in Frage kämen. Dabei brauche ich doch nur einen einzigen, den richtigen ‚Leon‘, oder wie immer mein Zukünftiger heißen wird.

Der Druck ist jedenfalls weg. Allein dafür hat es sich gelohnt. Ich freue mich auf den Termin mit Herrn Stolberg und muss lächeln.

Nadine: „Guten Tag, ich bin Leon Stolberg und habe einen Termin.“ Es hatte geklingelt und wie immer habe ich den Summer gedrückt. Mit dem Telefon am Ohr habe ich ein paar Notizen für meine Mutter gemacht, die in einer Sitzung ist und nicht gestört werden darf. Das war das erste, was sie mir in Bezug auf die Praxis beigebracht hat.

Erst jetzt komme ich dazu, den Patienten anzusehen. „Guten … Tag … Stolberg? Sie sind … äähhmm ich bin … äh … Nadine, Nadine Angerer. Mama hat voll untertrieben, der Kerl sieht nicht nur ein bisschen aus wie mein Erzeuger, sondern ist eine glatte 1:1 Kopie.“

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