Zwischen Tod und Auferstehung - Teil I

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Zwischen Tod und Auferstehung - Teil I

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil I

Gero Hard

Ob das zur Trauerbewältigung gehört? Ist das eine der Prüfungen, die der liebe Gott mir aufbürdet? Da muss ich durch, denke ich. Unzählige Menschen haben das vor mir auch schon geschafft.

Das Bett ist Weltklasse, kein Vergleich zu dem Jugendbett im Gästezimmer meiner Eltern. Die Stille ist laut in meinem Kopf. Anders als der Straßenlärm, der mich in meinem Elternhaus oft nicht einschlafen ließ.

Es sind die Gedanken in meinem Kopf, die wechselnden Bilder von Tina und Freya, die sich vor meine inneren Augen schleichen, die etwas Erleichterung bringen. Die Gesichter beruhigen mich und geben mir das Gefühl, doch nicht ganz alleine zu sein.

Das zweite Kissen, Tina’s Kissen, ziehe ich an mich heran, knülle es in meinen Armen zusammen.

Es ist kein wirklicher Ersatz zu einem warmen, weichen Körper, mit hübschen Brüsten auf denen harte Nippel in meine Haut stechen, kein Hintern, der sich verlangend an mich drückt, keine Hände, die nach meinem Penis angeln und mich liebevoll verwöhnen.

Bei den Bildern in meinem Kopf kommen mir wieder die Tränen. Das viele Weinen macht müde. Nur ein leichter Schlaf erlöst mich von dem Schmerz in meiner Brust, den die Trauer ausgelöst hat.

Freya: Leon Stolberg, du bist so ein … verdammt … süßer Kerl. Und ein blöder Arsch dazu. Warum bist du nicht geblieben. Wenigstens so lange, bis ich dir alles erklären konnte. Ich hätte dir so gern gesagt, dass du dich jederzeit bei mir melden kannst, wenn du Hilfe brauchst.

Wie gern hätte ich dir erklärt, wie das damals war, mit meinem Mann und warum du mich so aus der Fassung bringst. Das hätte ich natürlich nicht gemacht, wäre es doch um einiges zu privat gewesen. Und doch ist es so. Du bringst mich aus der Fassung, jetzt auch, hier im entspannenden Badewasser. Längst sind meine Nippel hart. Der Gedanke an dich hat ausgereicht, um sie steif abstehen zu lassen. Zusammen mit den Warzenhöfen, die sich auch nach außen wölben, stehen sie wie kleine Hütchen ab.

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