Zwischen Tod und Auferstehung - Teil II

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Zwischen Tod und Auferstehung - Teil II

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil II

Gero Hard

So langsam bekomme ich Kaffeedurst.“

Freya: Oh Gott, wie lange ist das her, dass ich einen Nachmittag mit meiner Tochter verbringe? Die frische Luft, die Sonne um den Vitamin-D-Akku zu füllen, wie sehr habe ich das gebraucht. Viel zu oft hocke ich in dem Sessel und höre mir die Sorgen und Nöte meiner Patienten an. Viel zu oft berühren mich ihre Geschichten und lassen mich auch nachts nicht los. Umso mehr hat mich Nadine‘s Vorschlag überrascht, aber auch gefreut, als sie mir von dem Spaziergang mit anschließendem Kaffee und Kuchen im Stadtpark erzählte.

Jetzt erklärt sich auch ihr unverschämtes Grinsen, dem ich in dem Moment noch keine besondere Bedeutung zumaß.

Dieses Luder hat doch tatsächlich mit Leon geredet. Dabei hatte ich es ihr doch ausdrücklich verboten sich einzumischen. Ich habe es nicht ernst genug genommen als sie letztens sagte: „… oder soll ich das für dich übernehmen?“

Schon gar nicht hätte ich ihr das zugetraut, hatte es für einen trotzig daher gesagten Spruch gehalten. Ich habe immer versucht, sie zu einem selbstständigen, selbstbewussten Mädchen zu erziehen. Es macht mich stolz zu sehen, wie gut das letztendlich gelungen ist.

Etwas explodiert in meinem Kopf und setzt dabei eine Menge Endorphine frei, die meinen Körper durchströmen. Sieh dir einer diesen Mann an, wie stolz er dasteht, mit seinen Gänseblümchen in der Hand. Was für eine süße Idee. Sonst schleppen Männer immer riesige Sträuße von Rosen oder sonstigem Gestrüpp an. Aber noch nie habe ich Gänseblümchen bekommen. Ich schmelze förmlich dahin.

Meine Brustwarzen werden hart und reiben fest am Stoff des BH's. Der Reiz, zusammen mit dem Glückshormon, lässt mich feucht werden. Ich spüre, wie ich den trüben Saft produziere, der meine Schleimhäute aufnahmebereit macht. Nadine darf nicht sehen, wie er auf mich wirkt und Leon erst recht nicht.

Jetzt steht er vor mir, ein wenig schüchtern, zurückhaltend, immer den respektvollen Dunstkreis einhaltend. Wie

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