„Na mein Freund, wieder in Gedanken bei Frau Doktor?“
Gero weiß als einziger, wie es um mein Gefühlsleben bezüglich Freya Angerer steht und auch von meinen Erektionsstörungen. Er ist mein bester Freund, mit ihm kann ich über alles sprechen. Er baut mich dann immer auf, wenn ich ihm verheult mein Leid klage und meint: „Das wird schon wieder.“
Ich hoffe so sehr, dass er recht behält, denn so langsam fängt es an weh zu tun. Nicht nur körperlich, sondern auch psychisch.
Zweimal musste ich in den letzten drei Tagen den Versuch, mir einen runterzuholen, erfolglos abbrechen. Jeder klägliche Versuch nährt die Angst, kein richtiger Mann mehr zu sein und jemals wieder eine Frau glücklich machen zu können. Manchmal ist der Druck in meinen geschwollenen Eiern kaum zu ertragen. Vor allem, wenn ich den ganzen Tag an den Schreibtisch gefesselt bin und die Hose meine unteren Regionen einengt, dann ist es besonders quälend und schmerzhaft.
Ich beneide alle Männer, die sich einfach auf eine Toilette stellen können und mit ein paar geübten Bewegungen eine stramme Latte aufbauen können. Manchmal sogar mit Tränen in den Augen, wenn ich daran denke, dass sie, wann und wo immer sie wollen, sich erleichtern können. Egal, ob es darum geht, überschüssigen Druck loszuwerden, oder nur darum, eine aufkommende Geilheit zu befriedigen, oder spontan einen Quickie zu schieben.
Mir bleibt das seit Tina verwehrt. Ich bekomme keinen mehr hoch und wenn ich lange genug an meiner schrumpeligen Nudel herumspiele, dann kleckern ein paar armselige Tropfen auf meinen Bauch, die aber keine wirkliche Erlösung bringen. Danach ist der Schmerz in meinen Hoden oft nur noch größer. Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als mal wieder meinen steifen Schwanz in der Hand zu halten, das erregende Gefühl zu erleben, wenn ich gefühlvoll daran auf und ab reibe, bis ich endlich mal wieder richtig abspritzen kann.
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