Ich liebe diesen Kerl, dass es mich fast zerreißt und könnte es nur schwer verkraften, wenn …, wenn er sich was antut.“
„Endlich Mama, endlich hast du‘s gesagt.“
„Was gesagt? Was meinst du?“
„Na, dass du ihn liebst. Ich weiß es doch schon lange und endlich ist es dir auch klar.“
„Du hast ja recht, Süße, die letzten Minuten waren die Hölle, da ist es mir endgültig klar geworden. Und trotzdem hast du dich gegen mich verschworen, aber dafür danke ich dir. Hab noch einen schönen Abend Schatz, bis nachher.“
Wie konnte ich nur so blöd und blind sein. Natürlich, jetzt ist es klar. Warum habe ich die Zeichen, die mir mein Körper gesandt hat, nicht erkannt? Wollte ich sie nicht erkennen, oder bin ich noch nicht bereit, sie zuzulassen?
Muss ich mir von einem jungen, unerfahrenen Früchtchen die Augen öffnen lassen? Es scheint so zu sein, ich bin ja so dumm.
Nadine: Mutti hat recht, das war ne Spur zu heftig. Ich hätte wissen müssen, dass sie sich das so reinzieht. Mist, da bin ich wohl etwas über’s Ziel hinausgeschossen. Aber was Gutes hatte es trotzdem. Endlich ist bei ihr der Groschen gefallen. Wurde aber auch Zeit, dass sie sich die Liebe zu Leon eingesteht.
„Was, deine Mudda hat wieder n’neuen Stecher?“
„Jetzt ohne Spaß Jackie, du bist nach meiner Mum, meine zweitbeste Freundin. Aber rede nie wieder so über meine Mama oder Leon, sonst müsste ich dir notgedrungen eine reinhauen.“
„Sorry.“, murmelt sie und fläzt sich wieder auf ihr Bett und spielt mit ihrem Handy. Handy … mein Stichwort. Leon, ich kann nicht bis heute Abend warten, bis wir, wie jeden Abend, kurz miteinander schreiben.„Instant News: Der Knoten ist geplatzt. Sie hat es zugegeben, dass sie in dich verknallt ist. Freue mich für euch. Jetzt bist du am Zug, verkack es nicht, die Tür ist offen. Ich drück dich.“ Dazu noch ein Emoji mit einem Kuss, dass sollte als Info für den Moment reichen.
„Werde mir Mühe geben.
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