Zwischen Tod und Auferstehung - Teil II

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Zwischen Tod und Auferstehung - Teil II

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil II

Gero Hard

„Freya, darf ich dich kurz in den Arm nehmen? Es würde mir jetzt helfen. Ich bin dir so dankbar.“

Es trifft mich unvorbereitet, dass er mich das in diesem stillen Moment der Andacht fragt. Vorhin hätte ich ihn noch küssen und über ihn herfallen wollen. Doch jetzt bin ich schüchtern, weil ich weiß, wie mein Körper auf seine Berührung reagieren wird.

Wortlos sehen wir uns an. Meine Starre löst sich überraschend schnell und meine Arme umschließen seinen Oberkörper. Meinen Kopf lege ich auf seine Schulter und sauge süchtig seinen Duft ein: „Alles gut Leon. Jederzeit.“

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Eine halbe Stunde später steige ich mit weichen Knien und einer Einladung zum Italiener reicher, aus seinem Auto aus.

Ich bin aufgeregt. Tausend Fragen gehen mir durch den Kopf. Was ziehe ich an, Rock oder Hose … welchen Duft lege

ich auf … was für Unterwäsche, gemütlich oder reizvoll?

Nadine sitzt auf meinem Bett und freut sich wie ein kleines Kind auf Weihnachten, dass Leon sich getraut hat. Endlich!

„Wurde auch langsam Zeit.“, flötet sie mir entgegen, während sie auf ein weißes Kleid zeigt. Eine gute Wahl. Der Stoff umschmeichelt meine Figur, betont meine Taille und meine Brüste, auf die ich im Übrigen sehr stolz bin.

Das Kleid ist sportlich-elegant und ein wenig sexy, ohne aufdringlich zuviel Haut zu zeigen. Dazu weiße Spitzenunterwäsche und weiße Sandaletten. Ein paar Spritzer Armani ‚Si‘ hinter die Ohren … fertig. Armani … wir beide … als wenn ich’s geahnt hätte.

Ein paar letzte Drehungen vor dem großen Spiegel im Schlafzimmer, ein anerkennender, hochgestreckter Daumen von Nadine, überzeugen mich vollends, mit ihr zusammen die richtige Wahl getroffen zu haben.

Ein Klicken hinter mir. Gerade noch sehe ich, dass Nadine ein Foto mit dem Handy gemacht hat.

„Schicke ich Leon, damit er sich was Passendes anziehen kann und damit er weiß, was er für eine heiße Schnitte ausführt.“

Untersteh dich.“

„Zu spät.

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