“, lacht sie mich an. Warum hat mich der liebe Gott mit diesem so lieben, bösen Kind gestraft? Liebevoll ziehe ich sie in meine Arme und gebe ihr einen Kuss auf die Stirn. „Ganz viel Spaß heute Abend.“, flüstert sie mir zu.
„Danke mein Schatz.“
„Und verkack das nicht wieder, hörst du? Tu’s für uns, Mama.“ Fast kommt es mir vor, als wenn sie feuchte Augen hat. Auf jeden Fall lässt ihr Tonfall keinen Zweifel daran, dass sie es vollkommen ernst meint.
„Ich geb mir Mühe.“, streiche ich ihr übers Gesicht, ein weiterer Kuss auf ihre Stirn längst überfällig.
Im selben Augenblick klingelt es. Hat der Mann denn gar keine Fehler? Pünktlich wie ein Maurer, fast auf die Minute genau.
Federleicht schwebe ich die Stufen hinunter. Dunkelblaue Stoffhose, ein hellblaues Hemd und ein dunkelblaues Sakko. Perfekt! Die zwei oberen Knöpfe vom Hemd hat er lässig offen gelassen, so, dass ein paar schwarze Brusthaare zu sehen sind. Er begrüßt mich mit einem Küsschen auf meine heißen Wangen, genau auf die roten Flecken.
Ganz Gentleman hält er mir lächelnd die Tür auf der Beifahrerseite von seinem BMW auf, nimmt meine Hand, gibt mir einen gehauchten Handkuss auf den Handrücken und hilft mir galant beim Einsteigen. „Vorsicht Knie.“, sagt er, bevor er die Tür zuschlägt.
Mein Herz klopft wie verrückt und mir ist heiß, unfassbar heiß. Mit der flachen Hand muss ich mir Luft zufächeln, während er um das Auto herum geht. Jeder seiner Schritte wird von meinen Augen begleitet. Ich muss einfach laut ausatmen. Meine Beine zittern so stark, dass sich der Rocksaum bewegt. Meine Hände liegen auf meinen Oberschenkeln, damit es nicht so auffällt.
„Bereit?“, fragt er.
„Eigentlich nicht.“, möchte ich am liebsten antworten, weil es mein Kreislauf gerade kaum zulässt. „Na klar, ich freue mich schon riesig.“, antworte ich aufgeregt.
„Du siehst toll aus. Ein wunderschönes Kleid. Hoffentlich habe ich vorhin nicht deine Lieblingsschuhe kaputtgemacht.“
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