Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

85 59-89 Minuten 2 Kommentare
Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Gero Hard

Ich wollte nur, dass du aus deinem Traum aufwachst und mich endlich küsst.“

„Das ist natürlich ein guter Grund.“, lacht sie und setzt den Grund in die Tat um.

„Schatz, ich bin so müde von der ganzen Anspannung der letzten Tage, der Aufregung von heute, ob du denn wohl auftauchen würdest und nicht zuletzt von diesem wunderschönen Abend, den Armbändern, deinem Liebesgeständnis.

Ich bin so unglaublich glücklich. Bist du sehr böse, wenn ich auf deiner Brust einschlafen möchte?“

„Nein, mein Hase, mir geht es ähnlich. Ich habe die letzten Nächte auch nicht besonders geschlafen vor lauter Grübelei. Ich hatte übelst Angst, wie ihr wohl reagieren würdet, wenn ich vor der Tür stehe. Nadine hatte mir Dienstag eine ziemlich ärgerliche Nachricht geschickt. Und jetzt, wo alles gut geworden ist, endlich alles geregelt ist und auch Nadine glücklich ist, jetzt geht es mir besser. Und der Rotwein, so lecker er auch war, macht ganz schön müde.“

„Sie hat was? Die kriegt morgen was zu hören.“

„Lass gut sein, Engelchen. Sie hat es ja gut gemeint. Und der Zweck heiligt die Mittel. Ich bin hier, du bei mir, wir sind ein Paar und liegen zusammen in deinem Bett. Das war es doch die ganze Zeit, was sie eigentlich wollte.“

„Ich weiß ja, Schatz. Wir haben uns aber auch ziemlich blöd angestellt. Und jetzt lass uns schlafen.“

Nadine: Geschafft. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich zu keiner Zeit einen festen Plan, wie ich Mama und Leon zusammenbringen könnte. Ich wußte nur, es musste irgendwie gelingen.

Im Nachhinein betrachtet, kann ich zufrieden mit mir sein. Ab jetzt werde ich die neue Konstellation genießen und mich endlich darauf konzentrieren, eine väterliche Beziehung zu Leon aufzubauen. Die ist mir wichtig, weil mir das all die Jahre gefehlt hat. Sehr gefehlt hat. Wie sehr, hatte ich Mama nicht spüren lassen. Sie hatte mit sich und unserem neuen Leben genug zu tun, deswegen wollte ich sie damit nicht noch zusätzlich belasten.

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Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!

schreibt ulriketyress@gmail.com

'Der schlimmste Abschied ist der, wenn man einen Menschen zuletzt sieht und es nicht weiß!' Lieber Gero Hard, lassen Sie mich Ihnen danken für diese Berg- und Talfahrt der Emotionen! Selten hat mich eine Geschichte so miterleben lassen, wie diese! Sicherlich haben Sie sich an ein heikles Thema gewagt. In der Zeit von Corona geschehen Dinge, die sich niemand wünscht. Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, ihn in der Not allein lassen zu müssen, lässt einen doch nie wieder los! Doch Sie haben es in Ihrer feinfühligen Art geschafft, dueser Geschichte wieder eine positive Wendung zu geben. Nicht zuletzt durch die 'kodderige' Art von Nadine bekommt die G. eine humorvolle Seite. Durch die Liebe zu Freya durchlebte Leon 'die Auferstehung'! Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern er hatte wieder Spaß am Leben, Mut sich dem Neuen zu stellen und Hoffnung in die Zukunft. Danke, lieber Gero für die Zeit, in der ich in eine andere Welt abtauchen durfte. Ihre Vivien H.

Sehr schön und total glaubhaft

schreibt HansG

Ich habe lange keine so schöne und glaubhafte erotische Geschichte mehr gelesen. Weiter so, lieber Autor!

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