Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

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Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Gero Hard

Sie würde es eh nicht so mir nichts dir nichts ändern können. Aber etwas in mir, nennen wir es weibliche Intuition - vorausgesetzt in meinem Alter gibt es so etwas schon - sagte mir: Irgendwann wird alles gut werden.

Müde und höchst zufrieden falle ich in mein Bett. Morgen, Sonntag … endlich ausschlafen, kein Hausputz, keine Schule, einfach faulenzen. Nur Mist, dass das Wochenende schon bald wieder zuende ist. Aber das Ergebnis nebenan entschädigt für alles und lässt mich schnell einschlafen.

Leon: Erste Sonnenstrahlen kitzeln in meiner Nase. Mühsam, mit einer beachtlichen Portion Restmüdigkeit, mache ich die Augen auf. Mein erster Blick fällt in die tiefblauen Augen von Freya, die lächelnd über mich gebeugt mit einer ihrer Haarsträhnen mein Gesicht foltert. „Na du Schlafmütze? Hast du gut geschlafen?“, schmunzelt sie und streichelt mit flacher Hand verträumt über meine leicht behaarte Brust.

„Das hab ich, bis mich eine böse Hexe geweckt hat.“, lache ich sie an.

Ganz dicht legt sie ihr Gesicht neben meins. Warm strömt ihr Atem über meine Haut und lässt mir eine angenehme

Gänsehaut wachsen.

„Du böser alter Mann,“, kuschelt sie sich noch fester an mich, „ich konnte nicht anders. Es war so schön neben dir aufzuwachen. Wenn ich ehrlich sein darf, möchte ich das ab jetzt viel öfter erleben. Ich hatte fast vergessen, wie schön das ist.“

„Bei mir ist es ja noch nicht so lange her und wegen der besonderen Umstände habe ich es auch nicht vermisst. Aber ich gebe gern zu, neben dir aufzuwachen, ist wirklich schön. Außerdem ist es in deinem Bett super gemütlich.“ 

Freya schiebt ihren Oberkörper auf mich. Ihre festen Brüste drücken auf meine Brust und ich lege meine Arme um sie.

Mit leichtem Schwung drehe ich uns zusammen auf die Seite, während wir uns lange küssen. Hände wandern über meinen und ihren Körper, ertasten warme Haut, sanfte Kurven, feste Muskelstränge.

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Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!

schreibt ulriketyress@gmail.com

'Der schlimmste Abschied ist der, wenn man einen Menschen zuletzt sieht und es nicht weiß!' Lieber Gero Hard, lassen Sie mich Ihnen danken für diese Berg- und Talfahrt der Emotionen! Selten hat mich eine Geschichte so miterleben lassen, wie diese! Sicherlich haben Sie sich an ein heikles Thema gewagt. In der Zeit von Corona geschehen Dinge, die sich niemand wünscht. Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, ihn in der Not allein lassen zu müssen, lässt einen doch nie wieder los! Doch Sie haben es in Ihrer feinfühligen Art geschafft, dueser Geschichte wieder eine positive Wendung zu geben. Nicht zuletzt durch die 'kodderige' Art von Nadine bekommt die G. eine humorvolle Seite. Durch die Liebe zu Freya durchlebte Leon 'die Auferstehung'! Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern er hatte wieder Spaß am Leben, Mut sich dem Neuen zu stellen und Hoffnung in die Zukunft. Danke, lieber Gero für die Zeit, in der ich in eine andere Welt abtauchen durfte. Ihre Vivien H.

Sehr schön und total glaubhaft

schreibt HansG

Ich habe lange keine so schöne und glaubhafte erotische Geschichte mehr gelesen. Weiter so, lieber Autor!

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