Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

85 59-89 Minuten 2 Kommentare
Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Gero Hard

„Wo bist du denn schon wieder mit deinen Gedanken? Ich habe gefragt, ob wir uns Leon’s Wohnung ansehen wollen und danach vielleicht zusammen in die Kletterhalle? Vertrauensschaffende Übungen, du verstehst?“, zwinkert sie.

Natürlich verstehe ich. Viel zu gut sogar.

„Und heute Abend kann ich bei Jackie pennen, falls ihr mal allein sein möchtet. Von ihr aus ist es eh viel kürzer bis zur Schule.“, ergänzt sie mit einem nochmaligen Augenzwinkern. Wenn sie wüsste, was mir und Leon gerade durch

unsere Köpfe geht. Leon sieht sie an und nickt zustimmend. Er hat sich besser im Griff als ich mich.

„Äähhmm … ja, können wir machen, von mir aus.“, antworte ich abwesend, noch immer in meinen Gedanken gefangen.

Nadine: Hier passieren komische Sachen. Ich muss keine Psychologin sein um zu checken, dass hier etwas gehörig quer läuft. Leon ist nicht gut drauf, so ganz anders als sonst. Mutti steht völlig neben sich und immer, wenn ich in einen Raum komme, werde ich das dumme Gefühl nicht los, gerade völlig unpassend aufzutauchen. Dann herrscht gedrückte Stimmung, keiner sagt mehr was und beide sehen mich merkwürdig an. Sie geben sich wirklich Mühe, mich das nicht merken zu lassen, das muss man ihnen lassen. Gelingen, will es ihnen aber nicht.

Ich glaube, hier gibt es grundlegende Dinge zu klären. Da räume ich lieber den Kriegsschauplatz und verpisse mich zu Jackie. Vielleicht bin ich mit meinen Einmischungen schon zu weit gegangen. Auf einem neuen Schlachtfeld möchte ich nicht zwischen die Fronten geraten.

Rien ne va plus, nichts geht mehr. Meine Karten sind alle ausgespielt. Wenn es zwischen den Erwachsenen nicht sein soll, dann ist das Schicksal. Pech gehabt. Aber das darf nicht sein, alles scheint so perfekt. Bestimmt ist es gut, wenn sie mal völlig ungestört und ausführlich miteinander reden können.

Aber jetzt bin ich erstmal auf Leons Bude und den Tag gespannt.

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Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!

schreibt ulriketyress@gmail.com

'Der schlimmste Abschied ist der, wenn man einen Menschen zuletzt sieht und es nicht weiß!' Lieber Gero Hard, lassen Sie mich Ihnen danken für diese Berg- und Talfahrt der Emotionen! Selten hat mich eine Geschichte so miterleben lassen, wie diese! Sicherlich haben Sie sich an ein heikles Thema gewagt. In der Zeit von Corona geschehen Dinge, die sich niemand wünscht. Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, ihn in der Not allein lassen zu müssen, lässt einen doch nie wieder los! Doch Sie haben es in Ihrer feinfühligen Art geschafft, dueser Geschichte wieder eine positive Wendung zu geben. Nicht zuletzt durch die 'kodderige' Art von Nadine bekommt die G. eine humorvolle Seite. Durch die Liebe zu Freya durchlebte Leon 'die Auferstehung'! Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern er hatte wieder Spaß am Leben, Mut sich dem Neuen zu stellen und Hoffnung in die Zukunft. Danke, lieber Gero für die Zeit, in der ich in eine andere Welt abtauchen durfte. Ihre Vivien H.

Sehr schön und total glaubhaft

schreibt HansG

Ich habe lange keine so schöne und glaubhafte erotische Geschichte mehr gelesen. Weiter so, lieber Autor!

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