Mit der linken Hand hat sie mit einer künstlerischen Meisterleistung den Knopf meiner Jeans geöffnet, ganz langsam den Reißverschluss hinuntergezogen und dann ihre Hand hinter den Gummizug meiner Unterhose geschoben. Ganz langsam, zu einer erotischen Melody, die nur in ihrem Kopf spielt.
Vor und zurück, schiebt sich ihre Handfläche über meinen Penis, während ihre Finger mit meinen Hoden spielen. Mein Körper versteift sich unter ihren Liebkosungen. Mein Körper, aber nicht mein Schwanz, der auch nach Minuten ihrer Mühen wie ein labberiges Stück Haut zwischen ihren Fingern liegt. Wieder keine Erektion. Es tut weh in meinen Hoden, die schon länger ihre Produktion nicht in mehreren Schüben abfeuern konnten.
„Bin weg. Sehen uns morgen, ihr zwei, viel Spaß noch.“
Dann sind wir allein. Nun wird er kommen, der Angriff der Löwin. Freya’s Anschuldigungen werden endlos sein, befürchte ich. Ich sollte aufstehen, mich verabschieden und mich mit Gero zum Squash treffen. Ich erinnere mich an einen alten Spruch, der die Lösung meiner Sorgen sein könnte: Angriff ist die beste Verteidigung. Dann habe ich es wenigstens hinter mich gebracht und kann den Rest des Tages meine Wunden lecken.
„Freya, was willst du mit mir? Ich kann dir offensichtlich nicht geben, was du gern möchtest.“ Während ich das sage, ziehe ich vorsichtig ihre Hand aus meiner Hose.
„Und was willst du mir damit sagen, Leon?“
„Vielleicht sollten wir besser beenden, was noch nicht richtig angefangen hat, um es nicht noch schlimmer zu machen.“
„Was soll das jetzt? War das gestern beim Italiener nur dummes Gerede? Liebst du mich doch nicht? Gefalle ich dir nicht, oder habe ich etwas falsch gemacht? Liegt es an Nadine? Sag doch, was ist los, wie kommst du jetzt darauf?“
„Nein, Freya, das ist es nicht. Du bist wunderschön, einfach perfekt. Alles an dir. Herrje, Prinzessin, ich liebe dich und
Nadine wirklich, aber ich bin ein Schlappschwanz, ein Looser.
Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!
schreibt ulriketyress@gmail.com
Sehr schön und total glaubhaft
schreibt HansG