Wir werden das schaffen, zusammen, wenn du offen und ehrlich mit mir bist. Du musst mir sagen, was in dir vorgeht,
dann kann und will ich dir helfen, Leon. Wirklich. Außerdem gibt es noch viele andere Möglichkeiten, eine Frau zu befriedigen, dass muss ich dir ja wohl nicht sagen, oder?
Leon, wenn du jetzt wegläufst, dann wird es doch nicht besser. Du flüchtest vor der Blockade. Sie steuert dein Handeln, sie beeinflusst dich, das darfst du nicht zulassen. Bleib bei mir Leon, bitte, gib uns wenigstens eine Chance.“
„Ich bin so froh, dass du das sagst Prinzessin. Ich hatte solche Angst davor, du könntest mich enttäuscht wegjagen und Schluss machen. Deshalb dachte ich … naja, ich dachte, … wenn ich dir zuvorkomme, dann …“
„… dann gehst du dem Problem aus dem Weg. ‚Flucht‘, sag ich doch. Und jetzt komm, wir holen dein Auto und dann bringst du mir Squash spielen bei, ok? Nur eine Stunde. Danach möchte ich in deine Wohnung, duschen, die Führung zu Ende bringen und was uns sonst noch so Spannendes einfällt. Ich konnte mir vorhin nicht alles ansehen. Nebenbei: Deine Wohnung ist sehr schön. Sie gefällt mir fast besser, als meine eigene. Sie ist so schön hell, gemütlich und modern. Echt toll.“
Mit einer gekonnt-fließenden Bewegung sitzt sie breitbeinig auf meinen Oberschenkeln und legt ihre Unterarme auf meinen Schultern ab: „Es ist schon verrückt, dass du mir über den Weg gelaufen bist. Ein Wink des Schicksals sozusagen. Kurz bevor ich dich gesehen habe, hatte ich eine echte Krise. Nadine weiß nichts davon, aber mir ging es echt schlecht. Ich fühlte mich allein gelassen, einsam, nicht geliebt. Nadine ist sonst auch nicht so der Schmusetyp. Im Gegenteil, ich war oft die böse Mutter, die immer und pauschal gegen alles ist. Sie ist ganz anders, seit sie dich kennt und so geht es mir auch. Ich kann wieder lachen und fröhlich sein, fühle mich glücklich und zufrieden.
Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!
schreibt ulriketyress@gmail.com
Sehr schön und total glaubhaft
schreibt HansG