Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

85 59-89 Minuten 2 Kommentare
Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Gero Hard

Ich möchte unkontrolliert schreien, ihm zeigen, dass er auf dem richtigen Weg ist.

Ja, es zerreißt mich! Meine Zähne graben sich in das Fleisch meiner Hände. Ein grausam-wohliger Schauer überkommt mich, spannt meine Muskeln an. Ich komme … ja, ich komme … und wie!

Er kommt hoch zu mir. Endlich kann ich ihn küssen, ihm zeigen, wie sehr ich ihn liebe und wie gut das gerade für mich war. Es ist ewig her, dass ich so glücklich war, wie in diesem Augenblick. Tränen, ich schäme mich ein wenig dafür, schlage die Hände vor mein Gesicht. Er schiebt sie weg. Ganz sanft ist er, wie eben zwischen meinen Schenkeln. Ich glaube, dieser Mann ist nicht fähig, jemandem ernsthaft weh zu tun. Niemals. Spätestens jetzt weiß ich, mit ihm an meiner Seite bin ich unverwundbar. Er ist mein persönlicher Ritter, mein Held, mein Superman.

Er küsst mir einfach die Tränen weg, die über meine Wangen laufen. Er trinkt sie, als würden sie seinen Durst löschen können.

Wir umklammern uns, rollen uns wie ringende Kämpfer, küssen und streicheln uns, bis wir völlig aus der Puste liegenbleiben. Voreinander, dicht und eng. Uns ist warm. Es ist gut, dass ich nackt bin, so erzeugt unser Atem einen kühlenden Hauch auf meiner Haut. Täusche ich mich? Etwas ist anders als vorhin. Die Stelle zwischen seinen Beinen ist klamm. Ich öffne seine Hose. Sofort taste ich nach seinem Zapfen. Doch soweit brauche ich nicht. Seine Unterhose ist nass. Nicht nur ein wenig, so, als hätte ein einzelner Lusttropfen eine kleine nasse Stelle gemacht. Es scheint viel zu sein. Es riecht nach Sperma. Meine Hand ist in seine Boxer gefahren. Der ganze Bereich ist mit klebrig-sämiger Milch überzogen. Es muss ihm heftig abgegangen sein. Hat er es nicht gemerkt? Hatte er keine Erektion, die sich dann nach Wochen der Enthaltsamkeit einfach entladen hat? Ich will ihn schmecken, um auch den letzten Zweifel zu verdrängen, der eigentlich keiner ist.

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Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!

schreibt ulriketyress@gmail.com

'Der schlimmste Abschied ist der, wenn man einen Menschen zuletzt sieht und es nicht weiß!' Lieber Gero Hard, lassen Sie mich Ihnen danken für diese Berg- und Talfahrt der Emotionen! Selten hat mich eine Geschichte so miterleben lassen, wie diese! Sicherlich haben Sie sich an ein heikles Thema gewagt. In der Zeit von Corona geschehen Dinge, die sich niemand wünscht. Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, ihn in der Not allein lassen zu müssen, lässt einen doch nie wieder los! Doch Sie haben es in Ihrer feinfühligen Art geschafft, dueser Geschichte wieder eine positive Wendung zu geben. Nicht zuletzt durch die 'kodderige' Art von Nadine bekommt die G. eine humorvolle Seite. Durch die Liebe zu Freya durchlebte Leon 'die Auferstehung'! Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern er hatte wieder Spaß am Leben, Mut sich dem Neuen zu stellen und Hoffnung in die Zukunft. Danke, lieber Gero für die Zeit, in der ich in eine andere Welt abtauchen durfte. Ihre Vivien H.

Sehr schön und total glaubhaft

schreibt HansG

Ich habe lange keine so schöne und glaubhafte erotische Geschichte mehr gelesen. Weiter so, lieber Autor!

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