Ich ziehe ihn mit mir unter die Dusche. Ich will ihn nackt sehen, wie er mich gesehen hat. Ich möchte, dass auch das letzte Hindernis seiner Kleidung fällt. Ich möchte die trübe Flüssigkeit an seinem Körper sehen.
Jetzt nackt, keine Möglichkeit, körperliche Unzulänglichkeiten zu verstecken, stehen wir uns gegenüber. Er bewundert meine Wonnehügel, lobt und verwöhnt sie mit seinen weichen Händen. Ich sehe seine bewundernden Blicke über meinen Körper streifen.
Gefühlvoll verteilen wir gegenseitig das Duschgel, verreiben es. Ich bin schon wieder feucht, oder immer noch?
Es ist mir egal, wenn ich nur diesen Mann in meiner Nähe habe. Meine Hände waschen ihn gründlich und wenn ich nicht irre, gelingt es mir sogar, seinen Penis etwas wachsen zu lassen. Weit weg von einer ausgewachsenen Erektion, aber doch so, dass ich es als ersten Erfolg verbuchen würde. Glückwunsch Freya, das wird schon noch.
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Leon scheint seine Vorbehalte gegenüber unserer Liebe verloren zu haben. Er legt seine Hand auf meinen Oberschenkel, während ich uns durch die Stadt kutschiere. Sein Handballen hat sich so dicht auf meiner Jogginghose nach oben geschoben, dass sein Handballen auf meine heiße Möse drückt. Ich bin schon wieder geil, wie kriegt er das nur immer wieder hin, frage ich mich. So kenne ich mich nicht. Derart leicht erregbar und dauergeil.
Fast bin ich froh, dass er aus dem Auto steigt und auf sein eigenes zugeht. Ich wüsste nicht, was ich sonst mit ihm in meinem Auto angestellt hätte.
Die Squashhalle baut sich drohend vor mir auf. Wann habe ich mich das letzte Mal sportlich betätigt? Mit meinem Ex,
dreimal die Woche joggen. Und gelegentlich einen Fick, der mich aber kaum ins Schwitzen brachte.
Ich hatte ein enges Dress gewählt in der Hoffnung, meinem Schatz mit meinen Reizen ein wenig einzuheizen. Ich konnte ja nicht wissen … verdammt.
Ein Mann stürmt auf uns zu. Ich kenne ihn nicht.
Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!
schreibt ulriketyress@gmail.com
Sehr schön und total glaubhaft
schreibt HansG