Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

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Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Gero Hard

„Schick ihr ein Küsschen von mir mit.“

Sie tippt auf ihrem Handy rum und kommt dann zu mir ins Schlafzimmer. Sie hat ihre Tasche in der Hand und sucht

nach frischer Kleidung. „Liebe Grüße zurück.“, schreibt sie, „ich soll dich ganz dolle drücken.“

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Zwei Stunden später füttern wir uns mit gebratenen Nudeln und kross gebratener Hühnerbrust, mit Glutamat angedickter, süß-saurer Soße in der reichlich Cashewkerne zu schweben scheinen. Das, was uns an den Mundwinkeln hinterläuft, küssen wir einfach weg. Urgemütlich auf meiner Couch, mit einer Decke über unseren Knien. Gedämpftes Licht, das von ein paar Kerzen gespendet, flackernd den Raum erhellt. Unter der Decke sind wir fast nackt. Lediglich einen Slip und ein übergroßes Shirt, dass sie sich von mir geliehen hat, trägt sie. Bei mir ist es eine Boxershorts mit

einem T-Shirt.

Im Fernsehen flimmert „Guardians of the Galaxy“, eine unterhaltsame Marvel SciFi-Verfilmung. Kurzweilig, phasenweise lustig. Genau richtig, um die Wolldecke bis an unser Kinn zu ziehen und den Abend

aneinandergeschmiegt mit einem guten Glas Rotwein ausklingen zu lassen.

„Schatz, ist es ok, wenn ich heute Abend nur kuscheln möchte? Wenn du hinter mir liegst und mich in deine Arme nimmst?“

Es ist spät geworden und ihre Frage ist wie das heimliche Zeichen von ihr, dass sie jetzt lieber ins Bett möchte. Ich drehe meine Runde, puste alle Kerzen aus, schalte den TV ab und nehme sie auf den Arm, um sie ins Bett zu tragen.

„Gute Nacht, mein Schatz. Schlaf gut und träum was Schönes. Ich liebe dich.“, flüstert sie mir nach hinten über die Schulter, nachdem ich den Wecker gestellt und meine Arme um ihren schlanken Körper gelegt habe. Es dauert nicht lange, bis mir ihr tiefer, gleichmäßiger Atem zeigt, dass sie schon eingeschlafen ist.

Nadine: Die ganze Welt um mich herum scheint im Liebestaumel zu sein.

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Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!

schreibt ulriketyress@gmail.com

'Der schlimmste Abschied ist der, wenn man einen Menschen zuletzt sieht und es nicht weiß!' Lieber Gero Hard, lassen Sie mich Ihnen danken für diese Berg- und Talfahrt der Emotionen! Selten hat mich eine Geschichte so miterleben lassen, wie diese! Sicherlich haben Sie sich an ein heikles Thema gewagt. In der Zeit von Corona geschehen Dinge, die sich niemand wünscht. Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, ihn in der Not allein lassen zu müssen, lässt einen doch nie wieder los! Doch Sie haben es in Ihrer feinfühligen Art geschafft, dueser Geschichte wieder eine positive Wendung zu geben. Nicht zuletzt durch die 'kodderige' Art von Nadine bekommt die G. eine humorvolle Seite. Durch die Liebe zu Freya durchlebte Leon 'die Auferstehung'! Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern er hatte wieder Spaß am Leben, Mut sich dem Neuen zu stellen und Hoffnung in die Zukunft. Danke, lieber Gero für die Zeit, in der ich in eine andere Welt abtauchen durfte. Ihre Vivien H.

Sehr schön und total glaubhaft

schreibt HansG

Ich habe lange keine so schöne und glaubhafte erotische Geschichte mehr gelesen. Weiter so, lieber Autor!

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