Überall sehe ich verliebte Pärchen, die Mädels zeigen gern, was sie zu bieten haben und die Jungs haben alle Stangenfieber, greifen sich mit überlegenem Grinsen, gepaart mit einem überheblichen Augenzwinkern an die Pimmel und schieben bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit wiegenden Griffen ihr Gehänge zurecht. Am besten noch so, dass es möglichst viele Mädchen sehen.
Und nun muss ich auch noch mit ansehen, wie meine Mutter und Leon ihre Finger nicht bei sich behalten können. Überall wird gekuschelt, geknutscht, gestreichelt, gefummelt, gefickt … und wo bleibe ich?
Ich finde ja toll, dass es endlich wieder einen Mann in unserer Familie zu geben scheint. Aber ich habe auch so meine Bedürfnisse. Den halben Vormittag bin ich mit feuchten Schlüppi durch die Gegend gelaufen. Was zuviel ist, ist zuviel.
Jackie, meine letzte Hoffnung. Hoffentlich hat sie Zeit für mich und ist auch ein bisschen scharf. Es wäre nicht das erste Mal, dass Jackie und ich uns etwas verwöhnen, wenn uns mal wieder rotzelangweilig ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Sicher eine Folge aufkeimender Wünsche und stärker werdender hormoneller Umstellungen. Nicht, dass wir durch und durch lesbisch sind. Keineswegs, wir stehen schon auf Männer, aber ein bisschen bi schadet nie, oder wie war das? Außerdem mangelt es an Gelegenheiten und ‚potent‘iellen Bewerbern, wobei das mit der Potenz noch in einem eigenen Kapitel zu klären wäre.
Jackie, die versaute Schnalle, liegt gerade zwischen meinen weit gespreizten Beinen und leckt mir den Saft aus der Spalte.
Ausgerechnet … jetzt … ich spüre, wie sich die Welle aufbaut, sich bereit macht, mich mitzureißen … nur noch ein bisschen … Jackie, hör nicht auf. Ich warne dich, wehe du wagst es. Das hat sie echt drauf, das Spiel mit ihrer Zunge. Sie weiß genau, welche Stellen … aaahhh … einfach himmlisch.
Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!
schreibt ulriketyress@gmail.com
Sehr schön und total glaubhaft
schreibt HansG