Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

85 59-89 Minuten 2 Kommentare
Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Gero Hard

Jetzt, wo es mir fast gekommen wäre, brummt das olle Handy los und zerrt mich von der rosa Wolke in die reale Welt zurück. Himmelherrgottnochmal, nur 3 Minuten hätten gereicht. Drei gottverdammte Minuten, bis ich den kleinen Tod gestorben wäre. Und das nur, weil Mama „Danke“ sagen will. Weil ich so umsichtig gewesen war, sie mit Leon allein zu lassen. Na toll. Dazu noch liebe Grüße von Leon, das war’s. Noch kurz zurück schreiben, das muss sein.

Jackie ist ne prima Freundin. Sie hat nur kurzfristig ihre Zungenattacke unterbrochen. Mit dem letzten Punkt in meiner WhatsApp, fliegt mir die Schädeldecke weg. Boah, hammermäßig, würde Dieter Bohlen jetzt sagen. Ich muss mir den Mund zu halten, damit ich meinen alles überragenden Abgang nicht laut rausschreie und damit todsicher Jackies Mama auf den Plan rufen würde.

Wenn Mutti mit Leon genauso so viel Spaß hat, wie ich mit Jackie, würde ich diesen Tag als klassische Win-Win-Situation bezeichnen.

„Jackie, das war voll Porno. Jetzt du, leg dich hin, jetzt besorg ich dir‘s. Lass mich nur eben etwas zu Atem kommen.“

Freya: Das ist ein schönes Gefühl, Leons nackte Haut an meiner zu spüren. Seine Brusthaare kitzeln ein wenig auf meinem Rücken. Vielleicht macht gerade dieses kleine Detail das Gefühl noch schöner.

Eine seiner Hände liegt auf meinem Bauch. Sie ist warm und ich empfinde es als sehr wohlig und angenehm.

Ich will nur kuscheln. Nichts in meinem Körper schreit nach Sex.

Kennen Sie das? Dieses Glücksgefühl eines jungen Mädchens, das in einem leichten Sommerkleid auf der Schaukel, selig strahlend, lachend durchschwingt? Wie sie über ihre Schulter hinweg in das zufriedene Gesicht ihres Vaters blickt, der sie soeben mit leichtem Druck angeschubst hat? Dieses innerliche Strahlen in meiner Brust fühlt sich gerade ähnlich glücklich an. Frei von Sorgen, nur pure Zufriedenheit. So fühle ich mich in diesem Augenblick.

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Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!

schreibt ulriketyress@gmail.com

'Der schlimmste Abschied ist der, wenn man einen Menschen zuletzt sieht und es nicht weiß!' Lieber Gero Hard, lassen Sie mich Ihnen danken für diese Berg- und Talfahrt der Emotionen! Selten hat mich eine Geschichte so miterleben lassen, wie diese! Sicherlich haben Sie sich an ein heikles Thema gewagt. In der Zeit von Corona geschehen Dinge, die sich niemand wünscht. Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, ihn in der Not allein lassen zu müssen, lässt einen doch nie wieder los! Doch Sie haben es in Ihrer feinfühligen Art geschafft, dueser Geschichte wieder eine positive Wendung zu geben. Nicht zuletzt durch die 'kodderige' Art von Nadine bekommt die G. eine humorvolle Seite. Durch die Liebe zu Freya durchlebte Leon 'die Auferstehung'! Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern er hatte wieder Spaß am Leben, Mut sich dem Neuen zu stellen und Hoffnung in die Zukunft. Danke, lieber Gero für die Zeit, in der ich in eine andere Welt abtauchen durfte. Ihre Vivien H.

Sehr schön und total glaubhaft

schreibt HansG

Ich habe lange keine so schöne und glaubhafte erotische Geschichte mehr gelesen. Weiter so, lieber Autor!

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