Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

85 59-89 Minuten 2 Kommentare
Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Gero Hard

Unbarmherzig, laut und durchdringend ist der Piepton. Ich habe super geschlafen. Endlich wieder eine von wenigen Nächten, in der ich nicht von Tina und ihrem verzweifelten Gesichtsausdruck im Gesundheitsamt geträumt habe. Seit ich Freya kenne, werden diese Alpträume weniger.

Dinge, die bis vor kurzem selbstverständlich und gewohnt waren. Heute ist vieles anders als sonst. Der Blick in noch müde Augen, die mich so liebevoll ansehen. Dieses Lächeln um ihre Mundwinkeln, ihre Finger, die mir die Haare aus dem Gesicht wischen. Ein Kuss, der mir klar macht, dass ich nicht träume, sondern die Frau in meinen Armen echt ist.

Einen Moment umklammern wir uns. Küssen uns und wünschen uns einen schönen und guten Morgen. Können uns kaum voneinander trennen und doch müssen wir‘s.

Schon im Schlafzimmer gehen wir getrennte Wege, sie ins Bad, ich in die Küche um die vorbereitete Kaffeemaschine anzuschalten. Bisher birgt es ungeahnte Gefahren, mich vor dem ersten Kaffee anzusprechen. Freya traut sich was, sie weiß nicht, dass ich sie mit einem kleinen Klaps auf ihren süßen Hintern dafür bestrafen werde.

Irgendwann tauschen wir die Zimmer und sie erwartet mich in einem hübschen Kleid und einem dampfenden, koffeinhaltigen Heißgetränk. Ihre Schönheit blendet und verwirrt mich gleichermaßen. Mit diesem Bild vor Augen, soll ich den ganzen Tag überstehen, ohne sie küssen oder/und umarmen zu können? Ich werde neidisch, weil ihre Patienten sie so bewundern dürfen und ich bis heute Abend warten muss. Das grenzt an seelische Grausamkeit. Ob es ihr ähnlich geht?

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„Gero, kann ich dich kurz sprechen?“ Sein Blick verdüstert sich. Wahrscheinlich weiß er schon, was gleich kommt.

Ich ziehe ihn vom Flur in mein Büro.

„Sag mal, was war das denn gestern?“

„Was meinst du?“

 

„Das weißt du ganz genau. Hör zu, ich finde es schon schlimm genug, was du deiner Susi antust.

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Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!

schreibt ulriketyress@gmail.com

'Der schlimmste Abschied ist der, wenn man einen Menschen zuletzt sieht und es nicht weiß!' Lieber Gero Hard, lassen Sie mich Ihnen danken für diese Berg- und Talfahrt der Emotionen! Selten hat mich eine Geschichte so miterleben lassen, wie diese! Sicherlich haben Sie sich an ein heikles Thema gewagt. In der Zeit von Corona geschehen Dinge, die sich niemand wünscht. Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, ihn in der Not allein lassen zu müssen, lässt einen doch nie wieder los! Doch Sie haben es in Ihrer feinfühligen Art geschafft, dueser Geschichte wieder eine positive Wendung zu geben. Nicht zuletzt durch die 'kodderige' Art von Nadine bekommt die G. eine humorvolle Seite. Durch die Liebe zu Freya durchlebte Leon 'die Auferstehung'! Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern er hatte wieder Spaß am Leben, Mut sich dem Neuen zu stellen und Hoffnung in die Zukunft. Danke, lieber Gero für die Zeit, in der ich in eine andere Welt abtauchen durfte. Ihre Vivien H.

Sehr schön und total glaubhaft

schreibt HansG

Ich habe lange keine so schöne und glaubhafte erotische Geschichte mehr gelesen. Weiter so, lieber Autor!

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