Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

85 59-89 Minuten 2 Kommentare
Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Gero Hard

Dass du jedem Rock nachsteigt und alles vögelst, was nicht schnell genug auf den Baum kommt. Ich mag dich als Kumpel und wir kennen uns schon ewig, arbeiten zusammen und wissen Dinge voneinander, die sonst niemand weiß.

Aber Freya lässt du bitte in Ruhe. Kein flirten, kein anbaggern, keine anzüglichen Blicke, keine blöden Sprüche. Sie ist meine Freundin und ich liebe sie. Unter Freunden macht man sowas nicht, das ist schäbig, ein Tabu.

Wie gesagt, unsere Freundschaft bedeutet mir viel, aber Freya bedeutet mir mehr. Und ich werde nicht zögern unsere Freundschaft zu beenden, wenn du sie weiter so unverfroren anmachst. Hast du das verstanden Gero?“

„Ich wußte doch nicht, … dass ihr …“

„Doch Gero, zumindest wusstest du, was sie mir bedeutet. Vielleicht nicht, dass wir zusammen sind. Allein, dass ich einen Crush auf sie hatte, macht sie für dich zu einem ‚Rührmichnichtan‘.

„Es tut mir leid, Leon. Kommt nicht wieder vor. Aber bitte, sag Susi nichts davon.“

„Habe ich bisher auch nicht. Warum sollte ich es jetzt tun? Du bist alt genug Gero, so langsam solltest du deinem Alter entsprechend erwachsen werden. Denk mal drüber nach. Und jetzt muss ich was tun.“

„Du schmeißt mich aus deinem Büro?“

„Wenn du so willst … ja.“

Meine Worte haben ihn getroffen, das ist ihm anzusehen. Sein Blick gesenkt, seine Schultern fallen gelassen.

So hatte ich mir das vorgestellt. Ich wollte deutlich sein, hatte mir die Worte lange genug überlegt.

Eine innere Zufriedenheit überkommt mich. Lässt mich sogar ein bisschen grinsen. „…einen Crush haben …“, wie selbstverständlich mir das über die Lippen gegangen ist. Bis vorletzte Woche wusste ich nicht mal, was das bedeutet. Ich hatte es bei Nadine aufgeschnappt und sie dann gefragt, was sie damit meinte. Gefühle für jemanden haben, verliebt sein, so in etwa übersetzte sie mir das Wort, dass sich längst als fester Bestandteil der Jugendsprache etabliert hat.

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Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!

schreibt ulriketyress@gmail.com

'Der schlimmste Abschied ist der, wenn man einen Menschen zuletzt sieht und es nicht weiß!' Lieber Gero Hard, lassen Sie mich Ihnen danken für diese Berg- und Talfahrt der Emotionen! Selten hat mich eine Geschichte so miterleben lassen, wie diese! Sicherlich haben Sie sich an ein heikles Thema gewagt. In der Zeit von Corona geschehen Dinge, die sich niemand wünscht. Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, ihn in der Not allein lassen zu müssen, lässt einen doch nie wieder los! Doch Sie haben es in Ihrer feinfühligen Art geschafft, dueser Geschichte wieder eine positive Wendung zu geben. Nicht zuletzt durch die 'kodderige' Art von Nadine bekommt die G. eine humorvolle Seite. Durch die Liebe zu Freya durchlebte Leon 'die Auferstehung'! Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern er hatte wieder Spaß am Leben, Mut sich dem Neuen zu stellen und Hoffnung in die Zukunft. Danke, lieber Gero für die Zeit, in der ich in eine andere Welt abtauchen durfte. Ihre Vivien H.

Sehr schön und total glaubhaft

schreibt HansG

Ich habe lange keine so schöne und glaubhafte erotische Geschichte mehr gelesen. Weiter so, lieber Autor!

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