Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

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Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Gero Hard

Ich lerne diese Worte aus dem Englischen nie alle, aber dieses hatte ich mir gemerkt, weil ich es passend fand. Manchmal gibt es Worte im Englischen, die es im Deutschen nicht gibt, und nicht einmal eine passende Erklärung zu finden ist.

Nachdenklich fische ich nach dem hellblauen DIN A6 Zettel in meiner Tasche und falte ihn auseinander. „Rezept“ steht in fett gedruckten Lettern am oberen Blattrand. Soll ich es wirklich machen? Ich kann nicht lesen, was genau es bedeutet, was darauf geschrieben ist, kenne den Wirkstoff nicht. Mir kommen die Worte des Urologen in den Sinn, die er sagte, als er mir das Rezept ausgedruckt und überreicht hatte: „Nehmen sie es als Startpilot. Vielleicht zu Anfang eine Halbe. Das sollte helfen, die Blockade in ihrem Kopf zu umgehen.“

„Startpilot“, ein ins Lächerliche gezogener Ausdruck dafür, meine Erektionsschwäche zu beseitigen. Ich falte den Zettel wieder zusammen. Bis gestern habe ich das Medikament nicht gebraucht, aber nun könnte es ein guter Anfang sein.

Ja, ich werde die Tabletten heute holen. Ein Einsatz kommt ohne Freya’s Zustimmung allerdings für mich niemals in Frage. Das würde für mich einen tiefen Vertrauensbruch bedeuten. Zudem würde es sie doch sehr wundern, wenn ich nun doch mit einer baumharten Stange vor ihr auftauchen würde. Gestern noch ging gar nichts und jetzt doch? Ich bin mir sicher, sie wäre mehr als sauer auf mich, wenn sie gegen den hinterhältigen „Trick“ kommen würde.

Leon + Freya (Freya erzählt): „Hallo Leon, schön, dass du da bist!“ Nadine läuft ihm direkt in die Arme. Wir hatten abgesprochen, dass er nach der Arbeit zu uns kommen soll. Er hat eine Reisetasche in der Hand, die er fallen lässt, um Nadine in die Arme zu nehmen. „Na, Prinzessin, hattest du einen schönen Sonntag?“

„Och, ging so. War ok.“, antwortet sie nichtssagend flach.

„Und wie war die Schule?“

„Ätzend wie immer.“, zuckt sie genervt mit den Schultern.

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Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!

schreibt ulriketyress@gmail.com

'Der schlimmste Abschied ist der, wenn man einen Menschen zuletzt sieht und es nicht weiß!' Lieber Gero Hard, lassen Sie mich Ihnen danken für diese Berg- und Talfahrt der Emotionen! Selten hat mich eine Geschichte so miterleben lassen, wie diese! Sicherlich haben Sie sich an ein heikles Thema gewagt. In der Zeit von Corona geschehen Dinge, die sich niemand wünscht. Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, ihn in der Not allein lassen zu müssen, lässt einen doch nie wieder los! Doch Sie haben es in Ihrer feinfühligen Art geschafft, dueser Geschichte wieder eine positive Wendung zu geben. Nicht zuletzt durch die 'kodderige' Art von Nadine bekommt die G. eine humorvolle Seite. Durch die Liebe zu Freya durchlebte Leon 'die Auferstehung'! Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern er hatte wieder Spaß am Leben, Mut sich dem Neuen zu stellen und Hoffnung in die Zukunft. Danke, lieber Gero für die Zeit, in der ich in eine andere Welt abtauchen durfte. Ihre Vivien H.

Sehr schön und total glaubhaft

schreibt HansG

Ich habe lange keine so schöne und glaubhafte erotische Geschichte mehr gelesen. Weiter so, lieber Autor!

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