Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

85 59-89 Minuten 2 Kommentare
Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Gero Hard

Meinte, es könnte wie eine Art „Startpilot“ helfen, die Blockade in meinem Kopf auszuschalten, weil ich mich damit nicht auf meine Erektion konzentrieren müsste. Na ja … und wenn … und wenn es denn mal wieder klappt, dann wäre das doch auch für mein Ego gut und würde mir Selbstvertrauen geben. Eine Hälfte sollte für den Anfang reichen, hat er gemeint. Ich möchte die aber nicht ohne deine Einwilligung nehmen. Wenn, dann möchte ich, dass wir die Entscheidung zusammen treffen. Wenn du es nicht möchtest, dann werde ich sie wegwerfen und das nicht weiter thematisieren.“

Das trifft mich unerwartet. Für einen Augenblick verschlägt es mir die Sprache. Darüber hatte ich mir nie Gedanken machen müssen, wie es mir damit gehen würde, wenn mein Partner so etwas nehmen müsste, damit …

Was hatte er gesagt? Startpilot? Wie treffend. Und nun sollte ich zustimmen eine Pille zu nehmen, damit er Sex mit mir haben konnte. Ich bin kein Freund von Tabletten jeglicher Art und von solchen schon gar nicht. Es sei denn, der Mann kann auf Grund einer Krankheit auf einem normalen Weg keinen Steifen mehr bekommen. Ich bin sicher, bei Leon ist es doch vorübergehend, wir müssten nur Geduld aufbringen und zudem wäre meine Fantasie als Frau gefragt, ihn auf andere Gedanken zu bringen.

„Möchtest du denn gerne?“, versuche ich seine Meinung dazu zu erfahren.

„Ich weiß nicht genau. Sowas hab ich noch nie gebraucht, Freya. Es ist mir unangenehm, peinlich sogar. Ich fühle mich schlecht damit.“

„Mmmhh, verstehe. Weißt du Leon, ich finde gut, dass es diese Dinger gibt. Allgemein gesehen. Aber ich glaube, wir brauchen sie nicht. So wichtig ist es mir nicht, dass du hart wirst. Nicht unter allen Umständen. Wollen wir es nicht besser ohne probieren? Du hast sie ja nun und sie laufen uns nicht weg. Wenn gar nichts geht, können wir immer noch …“

„Mein Engel, ich hätte auch nie gedacht, dass ich so etwas jemals gebrauchen müsste.

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Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!

schreibt ulriketyress@gmail.com

'Der schlimmste Abschied ist der, wenn man einen Menschen zuletzt sieht und es nicht weiß!' Lieber Gero Hard, lassen Sie mich Ihnen danken für diese Berg- und Talfahrt der Emotionen! Selten hat mich eine Geschichte so miterleben lassen, wie diese! Sicherlich haben Sie sich an ein heikles Thema gewagt. In der Zeit von Corona geschehen Dinge, die sich niemand wünscht. Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, ihn in der Not allein lassen zu müssen, lässt einen doch nie wieder los! Doch Sie haben es in Ihrer feinfühligen Art geschafft, dueser Geschichte wieder eine positive Wendung zu geben. Nicht zuletzt durch die 'kodderige' Art von Nadine bekommt die G. eine humorvolle Seite. Durch die Liebe zu Freya durchlebte Leon 'die Auferstehung'! Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern er hatte wieder Spaß am Leben, Mut sich dem Neuen zu stellen und Hoffnung in die Zukunft. Danke, lieber Gero für die Zeit, in der ich in eine andere Welt abtauchen durfte. Ihre Vivien H.

Sehr schön und total glaubhaft

schreibt HansG

Ich habe lange keine so schöne und glaubhafte erotische Geschichte mehr gelesen. Weiter so, lieber Autor!

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