Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

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Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Zwischen Tod und Auferstehung - Teil III

Gero Hard

Anstand und Ideen hatte er, dass musste man ihm lassen.

Gero hat keinen weiteren Versuch bei Freya gestartet. Sein Glück. Susi hatte von seinem umtriebigen Verhalten von irgendwoher erfahren. Von wem weiß ich bis heute nicht, ich habe ihn jedenfalls nicht verpetzt. Vielleicht war ein Gespräch unter Frauen bei Freyas Geburtstagsparty der Auslöser. Wie auch immer … sie hat ihn vor die Wahl gestellt: Sein Leben wie bisher zu leben, oder sie. Er hat sich für sie entschieden und wurde tatsächlich „erwachsen“.

Meine Eltern und Schwiegereltern haben wir zu Weihnachten eingeladen. Meine Schwiegereltern haben sich höflich entschuldigt und sind dann auch nicht erschienen. Na ja, ihre Entscheidung, die wir alle respektierten.

Meine Eltern waren anfänglich auch nicht unbedingt erfreut davon, dass ich mich so schnell wieder gebunden habe, aber nach einer angemessenen Zeit war es für sie ok. Nachdem, vor allem meine Mutter, alle Vorbehalte über Bord werfen konnte, hatten sie meine neue Familie lieb gewonnen und bald herzlich aufgenommen.

Ob wir noch Kinder bekommen haben? Das überlasse ich eurer Fantasie. Freya wird in ein paar Tagen 39 Jahre alt und ich bin gerade 42 geworden. Und warum soll Nadine mit ihren 15 Jahren nicht noch ein oder zwei Geschwisterchen bekommen können. Einen besseren und günstigeren Babysitter könnten wir doch gar nicht haben. Obwohl, sie und ihr Freund haben gerade andere ‚Freizeitbeschäftigungen‘ für sich entdeckt. Manchmal räumen mein Schatz und ich das Feld, der Krach in ihrem Zimmer ist ja kaum zu ertragen. Gütiger Himmel, das junge Ding ist mindestens so laut wie ihre Mutter, wenn sie der Orgasmus überwältigt. Beschweren dürfen wir uns nicht, wir sind schließlich keinen Deut besser. Nicht selten ziehen wir uns gegenseitig damit auf und lachen darüber.

Wir, Freya, Nadine und ich, haben unser Glück gefunden. Corona hat kein zweites Mal in meiner Familie zugeschlagen.

Und wenn sie nicht gestorben sind …

Mit tiefer Verneigung

Gero Hard

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Die Liebe fragt nicht, sie ist einfach da!

schreibt ulriketyress@gmail.com

'Der schlimmste Abschied ist der, wenn man einen Menschen zuletzt sieht und es nicht weiß!' Lieber Gero Hard, lassen Sie mich Ihnen danken für diese Berg- und Talfahrt der Emotionen! Selten hat mich eine Geschichte so miterleben lassen, wie diese! Sicherlich haben Sie sich an ein heikles Thema gewagt. In der Zeit von Corona geschehen Dinge, die sich niemand wünscht. Einen geliebten Menschen auf diese Art zu verlieren, ihn in der Not allein lassen zu müssen, lässt einen doch nie wieder los! Doch Sie haben es in Ihrer feinfühligen Art geschafft, dueser Geschichte wieder eine positive Wendung zu geben. Nicht zuletzt durch die 'kodderige' Art von Nadine bekommt die G. eine humorvolle Seite. Durch die Liebe zu Freya durchlebte Leon 'die Auferstehung'! Nicht nur in sexueller Hinsicht, sondern er hatte wieder Spaß am Leben, Mut sich dem Neuen zu stellen und Hoffnung in die Zukunft. Danke, lieber Gero für die Zeit, in der ich in eine andere Welt abtauchen durfte. Ihre Vivien H.

Sehr schön und total glaubhaft

schreibt HansG

Ich habe lange keine so schöne und glaubhafte erotische Geschichte mehr gelesen. Weiter so, lieber Autor!

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