Zwischen zwei Türen

Verloren in einer Welt aus Liebe und Sex - Teil 4

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Zwischen zwei Türen

Zwischen zwei Türen

Jo Diarist

Ein anderes Mal vögelten wir gerade – sehr leise – wie wir dachten, als vor der Tür die Stimmen der Mädchen hörbar wurden.
Susi fragte:
„Ist Ma alleine, oder ist er wieder da?“
„Hörst du’s nicht? Die zwei haben doch schon wieder Sex.“
Sofort war die Stimmung dahin. Selbst Gina hatte in diesem Moment keine Lust mehr.
Nach diesem Ereignis sahen wir darauf, dass die Mädchen möglichst nicht da waren, wenn wir ficken wollten.

Doch selbst wenn ich nur so auf einen Besuch kam, entstanden bizarre Situationen.
An einem der letzten richtig warmen Spätsommertage hatte ich mich angekündigt, um etwas mit Gina wegen des Bungalows zu klären. Alle wussten also, dass ich jeden Moment klingeln würde und dennoch blieb mir der Mund offenstehen, als mir diesmal die jüngere Tochter öffnete.
Susi war im Gegensatz zu Mutter und Schwester blond, nicht ganz so gertenschlank wie die beiden, jedoch nicht dick. Ich würde eher sagen, wohlproportioniert. Sie hatte kräftige Augenbrauen, die im Kontrast zu den schmalen Augen standen. Feine, kaum sichtbare Sommersprossen im oberen Wangenbereich, zogen sich bis zur Spitze ihrer zierlichen Nase, unter der ein sinnlicher Mund, verführerisch lächeln konnte.
In diesem Moment fesselte aber etwas anderes meine Augen. Susi trug ein bauchfreies, sehr weit geschnittenes T-Shirt, das ihre Brüste gerade so bedeckte. Die waren trotz ihrer achtzehn Jahre wesentlich größer als die ihrer Mutter und bei einigen Bewegungen lugte der unbedeckte Brustansatz hervor. Des Weiteren trug sie nur noch einen dünnen, fast durchscheinend Slip.
Im Flur herrschte ein bisschen Chaos, denn anscheinend bereitete sie gerade die Wochenzeitung vor, die sie schon seit mehreren Jahren austrug. Mittendrin hockte ihre Schwester, die beim einlegen der Werbung half. Auch sie hatte nur einen Slip und eine locker sitzende Bluse an. Die oberen vier Knöpfe waren offen, weshalb ich sogar den Ansatz ihrer Brustwarzen sehen konnte.
Ich war immer noch wie versteinert, als die Wohnzimmertür aufging und Gina heraustrat. Sie erfasste sofort die Situation, bekam einen hochroten Kopf und schimpfte los:
„Was ist denn in euch gefahren? Spinnt ihr oder was? Zieht euch sofort was an!“
„Ach Ma, komm schon, es ist so warm hier. Ihr geht doch eh wieder …“, wagte Susi zu kontern.
„Ab in eure Zimmer!“, fauchte Gina.
Prustend und sich verschwörerisch anblickend verschwanden die beiden. Ich folgte Gina ins Wohnzimmer, wo sie leise weiterschimpfte.
„Diese kleinen Biester! Vor fünf Minuten hatten sie noch mehr an. Ich hab schon öfter bemerkt, dass sie dich provozieren wollen. Bis jetzt ging’s immer noch. Heute haben sie es aber übertrieben. Das hat noch ein Nachspiel!“, knurrte sie abschließend.
Ich versuchte Gina zu beruhigen, aber anscheinend hatte sie wirklich was gemacht, denn von da an verhielten sich die zwei Mädchen anders. Wenn ihre Mutter es auch nur ansatzweise bemerken konnte, spielten sie die Unschuld vom Lande. Wenn die Luft rein war, provozierten sie mich aber weiterhin. Manchmal hatte ich fast den Eindruck, sie wollten mich heißmachen.

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