Sehen

Die Grenzen sind fließend wie Grauzonen von links nach rechts

Ferdinand Freiherr von der Ferne

Los jetzt,
laß es uns machen,
du bist doch genauso scharf drauf wie ich,
oder?

Ich weiß,
ich hab was genommen,
aber es fühlt sich gut an,
komm also rüber und setz dich

Nein,
ich will dir auch nur was geben –
zieh durch und du kriegst ´n Kick

Ja,
so ist´s richtig,
spürst du´s schon? Ich will die Welt in diesem Zimmer umarmen

Ich will dich unter mir,
ich will dich auf mir,
ich will von hinten und in alle drei

Du darfst mit mir alles,
darfst mir auch eine reinhauen wenn dir danach ist –
ich fliege

Ich fliege durch die Decke bis zum nächsten oder übernächsten Mond mit dir –
Schnecke

Meine Schwester hat gar nichts mitgekriegt vom Leben,
hat immer nur geschuftet

Hat einen saublöden Heini geheiratet und sich drei Bälger machen lassen die sie nichts,

aber auch gar nichts machen lassen,
außer schuften –,
auf den Knien,
bis zum kotzen

Liebe hat sie zu Anfang gesagt –
ihr Heini liebe sie. Fuck,
er liebte nur den Fick mit ihr

Du bist anders,
nicht so ne patentverklebte wie meine Schwester,
die kapiert´s nicht mehr

Du bist so wie ne Frau sein soll –
die sich selbst befreit hat und tut,
was sie tun will,

und die weiß was sie nicht will und es auch nicht tut –
das was sie nicht will –
liederlich

Ich weiß daß ich jetzt rasiermesserrattenscharf auf dich bin und dich sofort-sofort-sofort

will –;
gleich hier auf den Boden –;
ein weicher Teppich ist das hier –
schäfchenweich

Ich denk an nichts anderes,
als daß du noch immer was anhast –
was soll das?

Schau mich an –
ich hab schon längst nichts mehr an und warte,
warte auf dich –
hier unten

Sei also bitte so verludert und reiß dir schnell deine Klamotten vom Leib,
damit ich sehe –,

sehe wie du über mich kommst und mir deine Herrlichkeiten zeigst –
und präsentierst

Zum anfassen,
zum beriechen und belecken,
zum Reinkommen,
zum Rein-und-raus –,

zum Bis-zum-Gipfel-und-wieder-runter, zum Wieder-rauf-auf-den-Gipfel, und –; wegen der

bombastisch-kolossalen Wirkung zum Immer-mehr-immer-mehr… ich sehe deine Titten

Ja,
ich sehe sie ganz genau –
wie sie wackeln beim Ritt… wenn du auf mich gestiegen bist

und ich drin bin –
in dir –
so tief wie nur möglich,
und so naß wie nur möglich –
eine Freifahrt

für dich und für mich,
und ich will daß du dann auch wieder runterkommst,
ja flutsch und raus

und dann –,
ich wieder oben –
mal du,
mal ich –,
mal von hinten,
mal im Stehen,
oder so

Ich will deinen Mund und –
ach die Wirkung steigert sich grad groß –
großartig –
komm doch

und nimm noch was –
es ist phantastisch –
groß und riesig und fühlt sich so überwältigend…

Spürst du´s auch? –;
das macht nichts,
ich hab am Anfang auch nichts gespürt und bis heute

hab ich das Gefühl ich brauche eigentlich nichts –
gar nichts –
außer dich und deine Leiden-

schaft –,
deine Liebe,
deine Geilheit,
deine… –
einfach alles was du bist,
was du an dir hast –

was dich ausmacht –;
ich will mich dir schenken –,
ich bin ganz dein –
ich gehöre dir –
du kannst

alles,
alles mit mir machen –;
wenn du mir schlagen willst –
schlag mich,
wenn du mich im Bett

haben willst –
mach ich alles und du kannst alles mit mir –
echt jetzt –
tu es nur!

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