Sehen

Die Libelle

Ferdinand Freiherr von der Ferne

Den ganzen Waldweg über war ich
scharf auf sie,
die neben mir nur Sinn für
die Bäume
und
die singenden Vögel hatte.

So schien es mir.

Doch
als wir aus dem Wald fast
heraus waren,
und sich am Rande des Weges
eine größere Fläche hohen Grases zeigte,
sagte ich meiner Liebsten,
daß hier doch ein schöner Platz
wäre um sich ins Gras zu
legen
und es zu treiben.

Sie zog ein wenig ärgerlich ihre
Augenbrauen zusammen,
weil ich wieder diesen Begriff es
zu treiben,
erwähnt hatte,
den sie so gar nicht mochte,
aber dann erhellte sich ihr Gesicht,
faßte sich dabei unter ihrem Kleid und
–,
ja,
sie zog ihren Slip aus!

Bedenken,
daß uns hier Wanderer
oder andere Menschen überraschen könnten,
hatten wir beide nicht.

Dieser Tag war ein heißer Sommertag
und unsere leichte Bekleidung machte es
uns leicht,
sich hinzulegen und sich der Lust hinzugeben.

Das leichte Sommerkleid meiner Liebsten hatte
vorn eine Knopfreihe bis zum Bauch,
die ich,
als sie schon auf dem Rücken
im Gras lag,
aufknöpfte
–,
und da sie keinen BH trug,
meine Hand über ihre nackten Brüste streichelte.

Das spornte uns beide an.

Im Nu hatte ich mich meiner Hose
und Unterhose entledigt,
und nur noch in meinem kurzen
roten T-Shirt,
begannen wir ein Liebesspiel unter freiem
Himmel inmitten
der Natur.

In meinem Kopf schwirrte ein Hin
und Her von Lust,
Begierde und Gedanken an das,
was möglicherweise unter
und um uns herum krabbelte
oder kroch.

Doch
die Begierde gewann bei mir
die Oberhand
und konzentrierte mich ganz auf
die weit gespreizten Beine meiner Liebsten,
die ihr Kleid dazu bis fast
unter ihre Arme hochgezogen hatte.

Ein so süßer Anblick in
die für mich offengehaltene Muschi.

Die Atmosphäre hier in
der Natur bei solch einer Begebenheit,
war überwältigend.

Ich nahm alles in mich auf.

Die offenen Schenkel,
ihre wohl schon feuchte Muschi,
den Waldboden mit dem hohen Gras,
den Geruch der Bäume,
von Waldboden,
Kräutern und Gräsern,
das Zwitschern der Vögel,
die warme Sommerluft
und alles alles andere… wie auch
eine große Libelle,
die,
in ihrem blaugrünen metallischem Schimmer,
sich ganz nah an unsere Köpfe
auf einen erhöhten Stein setzte
und uns zu beobachten schien.

Ihre durchsichtigen großen Flügel bewegten sich hin
und wieder ein wenig,
aber sie saß beständig auf dem Stein
und blieb sitzen.

Ich wandte meinen Blick von ihr ab
und drang in
die feuchte warme Muschi meiner Liebsten ein.

Dieses Gefühl,
an einem solchen Ort,
meine Stoßbewegungen im Rhythmus körperlicher Lust
und sinnlichem Naturerleben zu spüren,
war wunderlich.

Es war eine völlig neue
und schöne Erfahrung.

Eine solche Natürlichkeit in der Natur!

Ja,
dieser Gedanke schwang irgendwie mit,
ohne ihn konkret gedacht zu haben.

Und während wir uns unserer Lust hingaben,
öffnete ich meine Augen und war überrascht,
daß die Libelle weiterhin,
ganz nah bei uns auf dem
Stein sitzengeblieben war

um uns… ja,
weiterhin zuzuschauen?

Unsere Betätigung ging wohl gefühlt über
eine halbe Stunde lang,
und am Ende lagen wir noch
lange nackt im Gras aneinander geschmiegt
und schauten in den blauen Himmel.

Die Libelle aber,
war längst schon davongeflogen.

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