Sehen
Die Wahrsagerin
Wirres Zeug,
dachte ich.
Was hat er mir da erzählt?
Ich ging noch am selben Tag,
es war mein 15 Geburtstag,
aus überhöhter Neugier hin.
Ich konnte das alles nicht glauben.
Diese Frau sollte…
Na,
ich schlich mich dann am anderen
Tag in
die Gegend wo sie wohnte.
Fand auch ohne große Schwierigkeit
das mir beschriebene Haus.
Mein Herz klopfte natürlich,
und ich hielt den 20er in
meiner Hand fest.
Als ich
das Türschild mit ihrem Namen gesehen habe,
schellte ich.
Nach kurzer Zeit kam eine alte Frau
und fragte mich zu wem ich wolle.
Ich nannte ihren Namen
und
die Alte ließ mich hereinkommen.
Hier wurde ich von einer Beklommenheit gepackt,
die sich erst löste,
als ich vor ihrer Tür geführt wurde
und anklopfte,
während die Alte verschwand.
Von innen klang ein verhaltenes „Herein“
und ich öffnete
die unverschlossene Tür,
trat ins Zimmer
und drückte
die Tür mit dem Rücken wieder zu.
Madame Djuna saß an einem Tisch,
und auf dem Tisch die große Kristallkugel,
so wie man es mir beschrieben hatte.
Sie trug ein buntes Kopftuch verschiedene
goldene Halsketten
und an fast allen Fingern steckten
große goldene Ringe.
Sie rauchte ein Zigarillo.
Was ich wolle,
fragte sie mich.
Ich nannte ihr
das Losungswort
und sofort erhellte sich ihr Gesichtsausdruck.
„Schön“,
sagte sie,
„dann leg den Beitrag mal hier
auf den Tisch.
Für ein Mal.“
Ich fragte mich,
ob wirklich alles so ablaufen würde,
wie mir gesagt wurde
–,
legte
aber
das Geld auf den Tisch
und wartete ungeduldig,
auf das,
was nun kommen sollte.
„Leg deine Hände hier auf den Tisch
und gib mir deine Rechte.“
Sie nahm meine rechte Hand,
drehte
die Innenfläche nach oben
und schaute für einen Moment darauf.
„Du wirst eine einmalige Erfahrung machen,
Kleiner.“
Oh,
das hoffe ich doch,
dachte ich.
Sie stand daraufhin auf,
kam zu mir,
stellte sich direkt vor mich hin.
Sie hatte einen enorm großen Busen.
Sie nahm wieder meine rechte Hand,
führte sie zu ihrer linken Brust
und drückte sie daran fest
und ließ sie dann
aber sanft los.
Ich behielt meine Hand natürlich weiterhin
an ihrer Brust
und griff mit leichten streichelnden Bewegungen
weiter hinein.
Es war ein einzigartiges Gefühl.
Und dann nahm sie meine andere Hand
und tat mit ihr dasselbe bei
ihrer rechten Brust.
Ich glaube ich schwankte an dieser Stelle,
denn jetzt sollte das Eigentliche kommen.
Sie knöpfte nämlich ihr Kleid vorne
bis zum Nabel auf
und öffnete es weit auseinander,
so
daß ich für kurz meine Hände
von ihrem Busen nahm,
so
daß sie diesen aus ihrem Kleid befreite
und mir so ihre nackten Brüste zeigte.
„So Kleiner,
bitte sehr.“
Mehr sagte sie nicht,
und so ich griff nun nach
ihren nackten Brüsten.
Es war phantastisch.
Unbeschreiblich.
Sie sah mich dabei wohlwollend lächelnd an
und ließ mich weiter an ihren
Brüsten machen.
Dann,
nach etwa ein,
zwei Minuten,
sagte sie: „Das reicht jetzt.“
Ich ließ meine Hände von ihr ab,
sie knöpfte ihr Kleid wieder zu
und ohne weitere Worte verabschiedete ich mich
und ging.
Dieses Erlebnis begleitete meine Phantasie noch
viele Wochen abends in meinem Bett.