Sehen
du willst mir den Kopf verdrehen
Du willst mich?
Das ist etwas,
das ich sehe.
Ich könnte Romanen drüber schreiben
oder noch besser Ratgeber,
woran ich das erkenne.
Es ist so einfach,
weil dein ganzer Körper drüber spricht.
Deine übereinandergeschlagenen Beine,
das so tun als ob.
Ich habe deine Absicht durchschaut.
Du willst mich heiß machen.
Willst mich abschleppen.
Willst, dass ich den ersten Schritt mache.
Du willst mir den Kopf verdrehen,
bis ich nicht mehr weiß,
ob ich nach links oder rechts wichsen soll,
bis ich nur noch an deinen Duft denke,
an deine feuchte Spalte,
die sich mir entgegenstreckt
wie ein Versprechen.
Aber na gut,
meine kleine Prinzessin,
denke ich mir.
Ich spiele mit.
Ich bin der Meister.
Warum sollte ich also kneifen?
Und ich gebe es zu,
du gefällst mir.
Ein bisschen ordinär,
was einer Dame immer gut steht.
Ein bisschen femme fatale.
Gut,
die Wette gilt.
Aber, meine Kleine,
wenn wir uns auf dieses Spiel einlassen,
dann wollen wir erst mal schauen,
wer zuerst kommt.
Und ich will,
dass du Dinge tust,
von denen du noch nicht einmal weißt,
dass sie existieren.
Ich will dich stöhnen hören.
Ich will, dass du meinen Namen schreist.
Rhythmisch unterbrochen
von deinem Stöhnen,
wenn ich gegen deinen Körper klatsche
und an deinen Haaren ziehe,
wie an einem Zügel eines Pferdes.
Ja,
ich glaube,
du musst gut geritten werden,
meine kleine Stute.
Mit dem Augenaufschlag
und dem leisen Lachen
und der Hand,
die sich durchs Haar fährt.
Ja,
du bist süß,
wirklich süß.
Aber auch ich habe meine Tricks
und werde dich zappeln lassen,
bis du so nass wirst,
dass du nicht anders kannst,
als dich mir zu ergeben.
Ich werde dich zum Zittern bringen,
ohne dich auch nur ein einziges Mal berührt zu haben.
Und dann kommst du einfach auf mich zu
und sagst,
scheiß drauf,
lass uns zusammen gewinnen.
Das, meine Kleine,
macht mich an.
Und wenn ich erst mal anfange,
höre ich nicht mehr auf.
Und du wirst es lieben,
versprochen.