Sehen
Ein erstes Mal
Warten. Warten auf das nächste Mal. Warten darauf, daß es besser geht. Warten, ob sie mich überhaupt nochmal ranläßt. Warten, ob sie mir sagt, daß sie mich will. Warten auf die nächste Woche, in der ich sie wiedersehe. Warten, in der Hoffnung sie bleibt bei mir. Es ist wie: „Warten auf Godot“. – So komme ich mir zumindest vor. Ich war vorher noch nie mit einem Mädchen zusammen gewesen, und ich war selbst überrascht, daß es so einfach war, sie „rumzukriegen“, sie in meine Arme nehmen zu dürfen und an mich zu drücken. Sie schien es genossen zu haben. Ja, so war das. Und dann saßen wir erstmal nebeneinander. Inmitten der anderen des Schullandheims. Klassenfahrt der 9b ins Sauerland. Ich bin schon 14 und sie ist 13 und hat kein Problem mit mir zu gehen. Natürlich hab ich sie gefragt, ob sie mit mir gehen will. Und sie hat einfach ja gesagt. Aber was mich das gekostet hat. An Überwindung. Ich habe geschwitzt, meine Nerven haben geflattert, ich war wohl rot wie eine Tomate, als ich ihr diese Frage gestellt hatte. Meine Güte – und sie hat einfach Ja, gesagt. Ich liebe sie so sehr. Ihre Küsse schmecken wie Honig, nein viel leckerer als Honig. So süß wie man es sich gar nicht vorstellen kann. Der einzige Schock war für mich, als sie mir sagte, sie hätte vor mir schon zwei Freunde gehabt. Und einer davon war schon 19. Das konnte ich mir gar nicht vorstellen. Ist sie deswegen verdorben? Nein, ich glaube nicht. Nicht sie, meine Süße! – Ja, und dann saßen wir im Schullandheim im großen Saal und mußten uns einen Diavortrag antun. Über die Flora und Fauna im Sauerland. Stinklangweilig. Alles zappelte nur so vor Ungeduld auf den Stühlen, denn der Saal wurde abgedunkelt und es wurde zur Ruhe gemahnt. Und da ich mit ihr in der letzten Reihe saß, war ich in einer Laune plötzlich so mutig, sie zu fragen, ob ich ihren Busen streicheln dürfe. Das flüsterte ich ihr ins Ohr. Ja, mach mal, war ihre Antwort. Und man stelle sich vor, wir ich zunächst, ganz verschämt meinen rechten Arm um sie legte, um herunter zu ihrer rechten Brust zu gelangen… Das war sowas von ein Gefühl von… ich kann´s unmöglich beschreiben. Und von vorn habe ich ihre linke Brust einfach mit meiner linken Hand gestreichelt… Was gar nicht dabei blieb, denn ich wurde sowas von erregt dadurch, daß ich noch mutiger wurde, und einfach ungefragt dasselbe unter ihrem Pulli machte. Ja, auf ihren BH – der mit weißer Spitze besetzt sowas von sexy war. Ich habe ihn erst später gesehen, als sie ihren Pulli für mich mal kurz hob. Da war ich hin und weg. Und jetzt kommt´s: Ja, es ging noch weiter. Nach dem Streicheln direkt über ihren BH und unter ihrem Pulli, fummelte ich nun unter ihren BH rum, um ihren nackten Busen zu spüren. Und? Sie ließ auch das, kommentarlos zu! Welch herrliche Wonnen! Ich spürte endlich, endlich einen nackten Mädchenbusen den ich nach Herzenslust streicheln, kneten, massieren durfte! – Meine Güte, ist das ein Mädel. – Ja, und jetzt heißt es warten. Warten ob das alles wirklich Wirklichkeit war – und ist. Warten ob sie weiterhin dazu steht, mit mir zu gehen. Ich warte.