Sehen
Einkäufe und Arztbesuche
Einkaufen bei Aldi
Ich lege die Eier, den Käse, das Brot und den Rosé auf das Förderband.
Am nächsten Tag ist Himmelfahrt, voller Betrieb bei Aldi, alle kaufen noch ein.
Eine korpulente Matrone leert ihren Einkaufswagen auf das Nachbarband.
Vor mir noch drei Personen, hinter mir bildet sich schon eine Schlange.
Da sehe ich sie, ein schlankes braunes Wesen, eine hübsche junge Frau,
in schwarzen Leggings und einem dunklen, grobmaschigen Netzhemd.
Ihr Gesicht ist sehr hübsch, große Augen, die schwarzen Haare ein kleiner Turm.
Sie hat noch ein paar Sachen besorgt, die sie zu denen einer Freundin legt.
Warum, frage ich mich, ist sie mir sofort aufgefallen unter all den Menschen?
Ist es ihr freundliches Lachen oder die fließenden, geschmeidigen Bewegungen,
die nackten Arme, der Busen, dessen Hügel man sieht, wenn sie sich vorbeugt?
Der Grund ist einfach: ein selten schöner Anblick unter all dem langweiligen Einerlei.
Nachdem ich bezahlt habe, trödele ich noch eine Weile am Ausgang herum,
beobachte, wie die beiden Frauen ihren Einkaufswagen wieder auffüllen.
Auf dem Parkplatz noch eine kleine Zugabe. Die hübsche Braune beugt sich vor
und streichelt eine kleine Welpe. Noch einmal sehe ich ihren schönen Busen.
Diesmal war es bei Lidl
Wieder war die Begegnung nur sehr kurz
und vermutlich auch einseitig, da nur sie mir,
ich aber bestimmt nicht ihr im Gedächtnis haften blieb,
aber das ist nicht wichtig, wichtig ist, nur
dass der Eindruck, den sie bei mir hinterließ,
mich angeregt hat, diese Zeilen zu schreiben und so
die Erinnerung an einen flüchtigen Moment zu bewahren,
der sonst rasch und vollständig wieder vergessen wäre.
Zuerst waren es die ewig langen, nackten braunen Beine,
die oben in den sehr knappen, schwarzen Shorts begannen
und unten in den flachen Sandalen endeten. Sie trug ein
gestreiftes Hemdchen mit wunderbarem Dekolleté,
die rosa Träger des BHs leuchteten auf dem makellosen Rücken.
Es war kaum noch wichtig, dass ihr Gesicht hübsch
und die Haare schwarz waren. Als ich zur Kasse ging
und sie aus den Augen verlor, nahm ich doch ein schönes Bild mit.
Heute beim Arzt
Ich musste ziemlich lange auf ein Rezept warten.
Vor mir der Tresen mit den Arzthelferinnen dahinter,
davor zwei Frauen, die Ältere wenig bemerkenswert,
für mich ziemlich uninteressant, deshalb kein Wort mehr.
Die Jüngere, auch nicht mehr ganz jung, vielleicht an die vierzig,
stand mit dem Rücken zu mir, schlank, sehr gute Figur.
Ich hätte sie spontan nach Südosteuropa zugeordnet, sie sprach
ganz gut Deutsch, aber das war nicht das Bemerkenswerte.
Ihre Kleidung schon eher, eine farbenfrohe, weiß-lila Kombination
aus langer Hose und Oberteil, die Beine waren leider nicht sichtbar.
Ihr Gesicht sah ich auch nur manchmal, es war markant,
eine eigenwillige Schönheit, die schwarzen Haare hochgesteckt.
Das Bemerkenswerteste war jedoch ihr Rücken. Schöne nackte Haut
in einem großen Rechteck, das oben durch die eleganten Schultern,
unten durch die Kleidung, rechts und links durch Träger begrenzt wurde.
Ein Rücken zum verlieben, der Trost meines langen Wartens.
Noch einmal beim Arzt warten
Heute musste ich wieder zum Arzt und wieder auf das Rezept warten.
Das ist einerseits ärgerlich, aber andererseits ist es ganz interessant.
Die Wartebank befindet sich direkt neben der Rezeption,
alles ist hier ein bisschen beengt und nicht perfekt organisiert.
Direkt vor meiner Nase steht eine junge Frau und wartet ebenfalls.
Ich kann gar nicht anders, ich muss sie anschauen und mir fallen
als Erstes ihre Brüste auf, hervorstechend, könnte man sagen,
in den deutlich sichtbaren BH-Schalen, sie sind eindeutig das Interessanteste.
Die Frau ist schlank, hat lange, wohlgeformte Beine, die in fast schwarzen
Leggings stecken und je nach Lichteinfall farblich schimmern,.
Die nackten Füße in weißen Turnschuhen, auffallend ihr Oberteil,
eine Art sehr weiter, grauer Pullover, dessen vorderer Teil im Hosenbund steckt,
Eine durchaus raffinierte Art sich anzuziehen, aber das Entscheidende
sind doch diese Brüste, nicht das Gesicht, nicht die Haare,
nur dieses spitze, hervorstechende Paar weiblicher Sekundärmerkmale.
Ich kann den Blick nicht von ihnen wenden, bis die Frau geht.