Sehen
Erinnerungen an die Apple und den Mac
In den 80er Jahren war Apple
für mich keine Computerfirma,
die ich auf dem Schirm hatte.
Da waren Sachen wie ZX81
oder der Commodore,
Amiga oder Schneider CPC
waren die angesagten Computer
und mein erster war ja dann
ein richtiger kompatibler IBM PC.
Und Apple Macintosh kam mir dann
erst sozusagen ins Bewusstsein,
als meine Schwester sich einen Mac kaufte
und damit nebenberuflich rumlayoutete.
Und ein Untermieter von mir
hatte sich für sein Studium
ein Macintosh gekauft.
Das erste Mal, dass ich selber dann
an einem Macintosh saß,
war in einem kleinen Projekt,
wo ich so ein bisschen nebenbei jobbte
und dann am Macintosh Flyer
und ähnliche Sachen layoutete
und herstellte.
Dann kam Steve Jobs zurück
und beendete erst mal die Klonserie.
Es gab so Zweit- und Dritthersteller,
die Macintosh-kompatible Computer
hergestellt hatten,
wo das Macintosh-Betriebssystem drauf lief.
Das hat er erst mal abgeschafft
und kam dann mit seinem eigenen iMac raus,
der ja schön bunt aussah
und wo der Computer im Monitor drin war.
Das war ja hypemäßig unglaublich toll,
hat mich aber noch nicht
zu einem Wechsel veranlasst.
Der kam dann erst später
und zwar als ich bei Spiegel Online
die erste Präsentation eines iPhones sah.
Da wurde das Gerät wie gesagt halt
erst mal nur vorgestellt,
aber ich sah es und merkte sofort,
das will ich haben.
Das ist etwas, was ich brauche.
Genial.
Und als dann hier das erste iPhone
eingeführt wurde,
ich war leider damals bei E-Plus.
Soweit wie ich mich erinnere.
Und der einzige Anbieter
für ein iPhone
war aber die Deutsche Telekom.
Das war ja sehr restriktiv.
Ich wollte aber unbedingt
so ein Gerät haben
und kurze Zeit später hat ja dann
Steve Jobs parallel zum iPhone
noch den iPod Touch herausgebracht.
Und der iPod Touch war dann tatsächlich
mein erstes Apple-Produkt,
was ich mir gekauft hatte.
Hat eine Menge Geld gekostet
und ich war aber fasziniert davon,
dass alles funktionierte.
Ich hatte vorher Windows-PC-Software,
wo ich auf meine Handys,
auf die man damals schon Musik spielen konnte,
Daten überspielen wollte —
das funktionierte alles nicht.
Da wurden dann Daten doppelt überspielt
und es war schrecklich.
Und bei Apple, ich hatte mir dann auch iTunes runtergeladen,
da klappte einfach alles.
Ich habe da eine CD eingelegt,
um sie zu rippen
und das funktionierte problemlos.
Während die Windows-Software,
da gab es immer irgendwelche Sachen,
die nicht funktionierten.
Und das war für mich so der Punkt,
wo ich dann anfing zu überlegen,
ob ich nicht wechseln sollte.
Und dann kamen kurze Zeit später
die MacBooks raus
mit Intel-Architektur
und ich kriegte dann mit,
dass also das alles kompatibel ist,
dass auch die Software wie Word
und so weiter es für den Mac gibt.
Und dann habe ich irgendwann gesagt,
ich wechsle von PC zu Mac,
weil ich habe keine Lust
bei PC stundenlang
in irgendwelchen Foren rumzusuchen
und herauszufinden,
warum wieder irgendetwas nicht funktioniert.
Ich will arbeiten.
Das war Ende der Nullerjahre,
so um 2008.
Und seitdem bin ich auf Mac umgestiegen
und habe es eigentlich nicht bereut.