Sehen
Heiratsphantasien am Strand
Am Strand,
dieser endlosen, heißen Fläche aus Sand und Sonne,
lagen wir nebeneinander,
die Haut schon leicht gerötet vom Tag,
die Luft schwer von Salz
und dem Duft nach Sonnencreme.
Du hattest diesen winzigen Bikini an,
der mehr zeigte als verbarg,
und ich konnte nicht aufhören, dich anzusehen –
deine Brüste hoben und senkten sich mit jedem Atemzug,
die Nippel zeichneten sich hart unter dem dünnen Stoff ab,
als wollten sie mich herausfordern.
Wir redeten, lachten, alberten herum wie immer,
und dann kam dieses eine Wort:
heiraten.
„Stell dir vor, wir würden einfach ja sagen“,
sagtest du
und hast dabei mit dem Finger Kreise in den Sand gemalt,
direkt neben meinem Oberschenkel,
so nah, dass ich deine Wärme spürte.
Ich lachte erst,
aber dann wurde es ernst, spielerisch ernst.
„Und wo würden wir wohnen?“ –
„Auf einem Boot, nur wir zwei, nackt den ganzen Tag.“ –
„Und nachts?“ –
„Nachts würde ich dich ficken, bis du nicht mehr weißt, wie du heißt.“
Du hast es so locker gesagt,
als wäre es das Normalste der Welt,
und genau in diesem Moment passierte es:
mein Schwanz wurde hart,
hart wie Stein,
drückte gegen die Badehose,
pochte so stark,
dass ich dachte, man müsste es zehn Meter gegen den Wind hören.
Ich drehte mich ein bisschen zur Seite,
damit niemand etwas merkte,
aber du hast es natürlich sofort bemerkt.
Dein Blick wanderte runter,
dein Grinsen wurde breiter,
dieses teuflische, wissende Grinsen,
das sagte:
ich weiß genau, was du jetzt willst.
Die Leute um uns herum lagen da, dösten, lasen,
Kinder bauten Burgen,
und wir mittendrin
mit diesem Gespräch, das immer dreister wurde.
„Weißt du, was ich machen würde, wenn wir verheiratet wären?“
hast du geflüstert
und deine Hand ganz langsam über meinen Bauch gleiten lassen,
tiefer, bis zu dem Bund der Hose.
„Ich würde dich hier und jetzt nehmen, einfach so, vor allen.“
Ich habe gestöhnt, leise,
aber du hast es gehört.
Mein Schwanz zuckte unter deiner Hand,
die sich jetzt ganz sacht darüberlegte,
nur durch den Stoff,
aber es reichte, um mich fast explodieren zu lassen.
„Tu es doch“, hast du gesagt,
die Stimme heiser, die Augen dunkel vor Lust.
Ich habe dich angesehen,
diese prallen Lippen,
die feuchten Haare, die sich über deine Schultern ringelten,
die Brüste, die sich bei jedem Lachen wippen ließen,
und ich wollte dich, sofort, hier, mitten am Strand.
Meine Hand glitt unter dein Bikinihöschen,
fand dich schon nass, glitschig, bereit.
Du hast leise aufgestöhnt,
hast dich an mich gedrückt,
deine Hüfte gegen meine Erektion gepresst,
und ich dachte:
scheiß auf die Leute.
Ich zieh dich einfach runter,
reiß dir das bisschen Stoff vom Leib
und ramme mich in dich, tief, hart,
bis du schreist.
Die Vorstellung allein ließ mich fast kommen.
Du hast meine Hose ein Stück runtergezogen,
gerade so viel, dass mein Schwanz raussprang,
hart, tropfend, direkt vor deinem Gesicht.
Deine Zunge hat einmal drübergeleckt, kurz, verspielt,
und ich habe gezittert wie ein Teenager.
Fast hätte ich es getan.
Fast hätte ich dich auf den Rücken gedreht,
deine Beine auseinandergerissen
und dich vor all den nichtsahnenden Urlaubern gefickt,
bis der Sand unter uns glühte.
Dein Stöhnen in meinem Ohr,
dein Duft in meiner Nase,
dein Körper unter mir –
ich war so kurz davor,
dass ich schon die Hände an deinem Höschen hatte,
bereit zu zerreißen, was auch immer da war.
Aber dann hast du gelacht,
dieses verdammte Lachen,
und dich wieder hingelegt,
als wäre nichts gewesen.
Nur dein Blick sagte:
später, wenn niemand zusieht, mache ich dich fertig.
Ich lag da,
mit einem Ständer, der nicht mehr weggehen wollte,
und wusste:
das war der geilste fast-Sex meines Lebens.
Und das Beste:
wir haben ja noch den ganzen Urlaub vor uns.